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10.03.2007 6. Lions-Basar

Lions-Basar für Hilfsprojekte

Groß war der Andrang im Kurhaus Waldbronn, als der Basar des Lions-Club eröffnet wurde. Der Erlös dieser Veranstaltung ist ein finanzieller Baustein für die Hilfesprojekte

Vollen Einsatz erfordert von den Mitgliedern des Waldbronner Lions Club immer der Basar, der bereits zum sechsten Mal stattfand. Anfang März wird dabei im Kurhaus eine breite Palette angeboten, "Gebrauchtes, Nostalgisches, Witziges - einfach Schönes" wie es im Motto heißt.
Genau das hat sich in Waldbronn und weit darüber hinaus herumgesprochen.

Bürgermeister Harald Ehrler
und Präsident Rudi Fang bei der Eröffnung

Schon vor der Saalöffnung stand eine lange Schlange vor Tür, offenbar alles Profis mit der festen Überzeugung, dass es die besten Schnäppchen nur am Anfang gibt. Eröffnet wurde das Ganze durch Lions-Präsident Rudi Fang und Bürgermeister Harald Ehrler mit Grußworten an die zu diesem Zeitpunkt schon eifrig wühlenden Besucher des Basars, die beide darauf hinwiesen, dass die Besucher hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Günstig einkaufen und damit den Lions-Club in die Lage versetzen, seine Hilfsaktionen zu finanzieren.
Dabei waren wieder viele Artikel zusammengekommen, die der Lions-Club für seinen Basar erhalten hatte. An beiden Salseiten gab es Oberbekleidung für Damen, Herren und Kinder, die auf Kleiderständen auf die Käufer warteten. "Gute Qualität wurde in diesem Jahr angeliefert", stellte Horst Pernesch fest. Entsprechend groß war der Andrang bei der Kleidung und neben den Umkleiden wurde auch jeder -schlecht einsehbare- Winkel im Kurhaus zur Anprobe genutzt.
Accessoires, Vasen und Tassen, Bücher und Schallplatten, Spielzeug und Bilder waren nur einige Bereiche aus dem mehr als vielfältigen Angebot. Insgesamt schätzte Präsident Rudi Fang, dass etwa 10.000 unterschiedliche Artikel angeboten wurden.
Bis es aber soweit war, hatten die Lions-Mitglieder kräftig zu arbeiten. An drei Stellen in Waldbronn konnten an den zurückliegenden vier Samstagen Waren abgegeben werden. Ein zusätzlicher Termin war im Kurhaus am Donnerstag vor dem Basar. Neben der Anlieferung wurde an diesem Tag auch der Aufbau der Tische geleistet. Am Freitag wurden dann die einzelnen Stände mit Waren bestückt. Jeweils 20 Lions waren dabei im Einsatz, wie Dieter K. Keck schätzt. Am Tag des Basars selbst werden die Stände im Schichtbetrieb besetzt, zusammen von rund 60 Lions-Mitgliedern und deren Angehörigen.
An den einzelnen Tischen jedenfalls wurde gehandelt und gefeilscht, dass es dem Namen Basar alle Ehre machte. Was aber geschieht mit den Artikeln, die nicht abgesetzt wurden? Sie gehen, so Dieter K. Keck, zunächst einmal nach Bad Herrenalb, wo der dortige Lions-Club kurz nach den Waldbronnern einen Basar veranstaltet, und was dort nicht abgesetzt wird, geht an die Diakonie in Karlsruhe. Aber auch im Vorfeld gingen bereits Kleiderpäckchen an eine bedürftige Familie in der Ukraine.
Den Lohn ihrer Mühe durften die Lions-Freunde dann Schluss des Basars einheimsen: Der Umsatz lag nach dem ersten Kassensturz bei 11.000 €, wie Präsident Rudi Fang stolz verkünden konnte.

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