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05.03.2007 Hort- und Kernzeitenbetreuung

Hort und Kernzeit sind Beitrag zum Jahr der Familie

Mit einem fröhlichen Bewegungslied begrüßten die Kinder der Busenbach Hort- und Kernzeitenbetreuung im neuen Hortraum den Bürgermeister in ihrer Mitte

Viel ist zur Zeit von Kinderbetreuung die Rede. Unter beiden Stichworten lässt sich auch das Kernzeit- und Hortprogramm unterbringen, das an den Waldbronner Schulen nach und nach eingerichtet wurde. Den Beginn markierte in den 90er Jahren die Reichenbacher Albert-Schweitzer-Schule Reichenbach mit der Kernzeitbetreuung. In kurzen Abständen folgten die beiden anderen Waldbronner Grundschulen. Inzwischen wurde das Betreuungsangebot an der Busenbacher Anne-Frank-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule auf eine Hortbetreuung ausgeweitet.
In Busenbach zog jetzt der Hort innerhalb des alten Schulhauses um. Bis vor kurzem war er unter dem Dach untergebracht. Dort, so Barbara Stemer, einer der Hortbetreuerinnen, war es im Sommer teilweise sehr heiß, die Küche war sehr klein. Hausaufgaben konnten unter den dort herrschenden Temperaturen kaum gemacht werden. So war man froh, stimmte Elke Hemer, die Leiterin des Hort- und Kernzeitangebots, ein, dass im Erdgeschoss des alten Schulhauses zwei Räume frei wurden, in denen die Küche mit Essraum und ein Hortzimmer eingerichtet werden konnte. Die räumliche Nähe, und darin stimmten alle Erzieherinnen ein, bringe zudem den Vorteil, dass ein Verzahnung der Arbeit von Hort und Kernzeit besser möglich sei.
66 Kinder sind zur Zeit in Busenbach für Hort und-oder Kernzeit gemeldet. Und hier liegt auch eine Besonderheit des Waldbronner Angebots überhaupt: seine Flexibilität. Die Eltern können nämlich nach Tagen differenziert zwischen Hort und Kernzeit wählen, und bei der Kernzeit noch zusätzlich mit oder ohne Mittagessen. Die Eltern, so Elke Hemer, wählten überwiegend solche Kombimodelle. Das zeigt sich auch daran, dass nur 13 Kinder ausschließlich für den Hort gemeldet sind. Für die Erzieher bedeutet das aber auch, sich jeden Tag auf eine andere Kinderzahl einzustellen. Danach richtet sich auch, wie viele Erzieherinnen die Kinder betreuen.
Insgesamt zählt das Team an der Busenbacher Anne-Frank-Schule fünf Erzieherinnen. Neben Elke Hemer sind dies bei der Kernzeitenbetreuung noch Claudia Bastian und Marita Klotzbücher-Koch, beim Hort kommen noch Patricia Fritz und Barbara Stemer dazu. Für die Küche ist Frau Weber zuständig, die täglich nach einem anderen Plan die Tische decken muss. Das Essen kommt, wie auch in Reichenbach, von der Küche des Klinikums in Karlsbad.

Spielerisch bekam der Gast im
Kernzeitenraum ein Mittagessen serviert

Bürgermeister Harald Ehrler stattete jetzt den Kindern der Kernzeiten- und Hortbetreuung einen Besuch ab und besichtigte dabei die neuen Räume für den Hort. Dabei wurden auch die Betreuungszeiten angesprochen. In der Kernzeitenbetreuung werden die Grundschüler montags bis freitags von 7:30 - 8:40 Uhr und von 12:10-13:15 Uhr betreut. Der Hort ist täglich von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Wichtig, und darin waren sich die Erzieherinnen einig, seien für die Kinder verlässliche Bezugspersonen, die zur Orientierung und als Gesprächs- und Spielpartner zur Verfügung stehen, aber auch, wenn ein Kind bei den Hausaufgaben Hilfe benötigt. Geregelt sind auch die Ferienzeiten. Während der Herbst-, Faschings-, Oster- und  Sommerferien wird an 35 Tagen Ferienbetreuung angeboten.
Die Kinder von Hort und Kernzeitenbetreuung begrüßten den Bürgermeister fröhlich in ihrer Mitte. Sie zogen ihn auch gleich in ein Lied mit ein und luden ihn im Raum der Kernzeitenbetreuung in der Spielecke symbolisch zum Mittagessen ein und hatten immer neue Ideen, wie sie Gast noch festhalten konnten. Die abschließende Feststellung des Bürgermeisters, die er mit einem Dank an die Betreuerinnen verband: "Auch die Hort- und Kernzeitenbetreuung an den Waldbronner Grundschulen ist ein Beitrag zum Jahr der Familie".

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