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23.02.2007 Lions-Club übergab Auto

Lions-Club stellte Aktivitäten für 2007 vor
Der Finanzplan sieht Gesamtvolumen von 16.500 € vor

Bei der Fahrzeugübergabe: (v.li.) Anette Hörth, ehrenamtliche Mitarbeiterin, Alfons Zschockelt, Lions Hilfe, Bürgermeister Harald Ehrler, Ute Ludwigs, ambulanter Kinderhospizdienst Mittelbaden, Rudi Fang, Präsident Lions-Club Waldbronn, und Melita Gamberger, ehrenamtliche Mitarbeiterin

Ein Fahrzeug hat der Lions-Club Waldbronn für den ambulanten Kinderhospizdienst Mittelbaden übergeben. Diesen Anlass nutzte der Lions Club, auch seine Vorhaben für 2007 vorzustellen, die einen Gesamtrahmen von 16.500 € umfassen. Für das neue Fahrzeug werden jährliche Leasingraten von 2.500 € fällig. Für 2007 sind sie gesichert, für die folgenden drei Jahre sind als Option bereits Rückstellungen von 7.500 € eingeplant, so dass für das Fahrzeug insgesamt 12.500 € aufgewendet werden, wie Präsident Rudi Fang erklärte.
Rudi Fang und Dieter K. Keck erläuterten anschließend im Waldbronner Rathaus den Spendenplan, der 2006 mit einem Gesamtvolumen von 13.408 € abschloss. Darin enthalten waren unter Anderen Lernbücher gegen den sexuellen Missbrauch für die Waldbronner Grundschulen mit 2.000 € und mit dem gleichen Betrag wurde die Skaterbahn hinter der Festhalle, ein Projekt des Jugendgemeinderats Waldbronn, unterstützt. Vom Lions-Club finanziert wurde auch ein Lap-Top für behinderte Zwillinge im Wert von 1.500 € und die Ausbildung von drei ehrenamtlichen Helferinnen des ambulanten Kinderhospizdienstes schlug mit 2.400 € zu Buche.
Für 2007 wird Lions Quest, die Fortbildung von Lehrkräften der Sekundarstufe I, mit weiteren 3.000 € gefördert. Mit 3.100 € wird das Präventionsprojekt gegen sexuelle Gewalt an der Grundschule in Karlsbad-Ittersbach unterstützt, das an den Waldbronner und vielen Karlsbader Grundschulen bereits mit Erfolg lief. Der Jugendtreff Waldbronn soll 2.000 € zur Unterstützung seiner Arbeit erhalten, die Musikschule und die Waldschule Etzenrot dürfen sich auf Spenden über jeweils 1.000 € freuen. Eingestellt ist auch ein Dispositionsbetrag für konkrete Anlässe über 2.000 €. Unter den Spendenempfängern ist auch wieder der TSV Reichenbach, der für sein Behindertensportfest 800 € erhält. Der Rest verteilt sich auf kleinere Maßnahmen. Wichtig sei, so Rudi Fang, dass jedes Projekt von einem Lions-Mitglied begleitet wird. So könne man den zweckgebundenen Einsatz der Spenden sicherstellen. Ein Großteil stammt aus den Erlösen des jährlichen Basars, der wieder am 10. März von 9 bis 16 Uhr im Kurhaus Waldbronn stattfindet.
Den Deutschen Kinderhospizverein mit Sitz in Olpe stellte Geschäftsführer Carsten Kaminski vor. Er begleite betroffene Familien ab der Diagnose, Art und Umfang der Betreuung werde aber immer mit den Familien abgesprochen. Rund 22.000 Kinder bundesweit seien von unheilbaren Stoffwechselerkrankungen betroffen. "Die Familien tun sich oft schwer, mit dem Kinderhospizdienst Verbindung aufzunehmen", berichtete Kaminski aus eigener leidvoller Erfahrung. Wichtig sei es, für die Arbeit Partner wie den Lions-Club zu finden, da die Dienste nicht aus öffentlichen Töpfen finanziert werden könnten.
Im Bereich Mittelbaden werden für den 2006 ins Leben gerufenen ambulanten Kinderhospizdienst derzeit 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen ausgebildet, die ab März ihre Arbeit aufnehmen. Koordinatorin Ute Ludwigs dankte auch hier dem Lions-Club, der für drei Ehrenamtliche die Ausbildungskosten übernommen habe. Das Fahrzeug leiste unverzichtbare Dienste. Stationiert sei es bei der Geschäftsstelle des ambulanten Kinderhospizdienstes Mittelbaden in Karlsruhe.
Bürgermeister Harald Ehrler dankte im Namen der Gemeinden, in denen das Fahrzeug zum Einsatz kommen werde, für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die eine oft schwere Aufgabe erfüllen müssten. Dank gelte es aber auch dem Lions-Club für die Unterstützung solcher Projekte zu sagen.

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