Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.415.932

Volltextsuche



 

20.02.2007 Fastnachtsumzug 2007

Zur Bildergalerie

Talstraße, Post und Kindergarten
Waldbronner Umzug mit großer Beteiligung

Und so begann die Dienstfahrt von Waldbronns Bürgermeister, die signalisierte: Gleich geht's los!

Zum Abschluss der närrischen Tage bewegte sich der Faschingsumzug mit rund 90 Nummern und gut 1.500 Beteiligten durch die Straßen Waldbronns. Närrische Gruppen, Hexen und Wagen mit kommunalpolitischem Themen waren im Zug in buntem Wechsel vertreten. Waldbronns Schultes Harald Ehrler inspizierte als Vorhut mit seinem neuen "Dienstwagen" und Werbung für das Familienjahr den närrischen Zugweg, ehe er beim Brunnenplatz die einzelnen Gruppen vorstellte. Insgesamt, so die übereinstimmende Schätzung, verfolgten am Zugweg gut 25.000 Närrinnen und Narren das fastnachtliche Treiben, so viele wie noch nie in den zurückliegenden Jahren.

Fußgruppe des TV Busenbach

Und der Zug hatte Flair, das bekam er durch die 13 Musikkapellen und Guggen-Musiken ebenso wie durch die Gruppen, die mit den Zuschauern ihren Schabernack trieben. Hier waren eindeutig die in die alemannische Fastnacht zielenden Masken und Häs dominierend. Viele von ihnen sind so etwas wie Stammgäste beim Waldbronner Umzug und kamen aus der gesamten Region. Aus Ettlingen, Rheinstetten, Pfaffenrot und Schielberg, Auerbach, Rastatt und Calw, Offenburg, Schömberg, Bietigheim, Bruchsal, Bühl und Bühlertal waren Gruppen und Wagen nach Waldbronn gekommen, die Guggemusik "Läärchahüüter" mit ihren 30 Musikern war sogar aus Lottstetten an der Schweizer Grenze zum Umzug nach Waldbronn gereist. Mit einer großen Abordnung war auch wieder Fasnachtsgemeinschaft Auerbach vertreten, die mit ihrem Wagen 22 Jahre Garde feierte. Sie sind fast so etwas wie Zugteilnehmer der ersten Stunde.

Einen verfrühten Osterhasen schickte der
MSC REichenbach in den Zug

Aus Waldbronner Sicht waren im Umzug so ziemlich alle großen Waldbronner Vereine mit Fußgruppen, Wagen und/oder Kapellen vertreten. Viele davon machten auch durch ihre vielgestaltigen, phantasievollen Fußgruppen auf sich aufmerksam. Auf ihren Wagen aber glossierten sie die örtliche und überörtliche Politik. "Uf d' Talstraße d' Kübel sind a groß Übel" befand die AH des FC Busenbach und spielte damit auf eine anfangs etwas missglückte Verkehrsberuhigung an. "Was kümmert uns die Gesundheitsreform, wir halten uns auch ohne Rezept in Form", befand der TV Busenbach. Einen verfrühten Osterhasen präsentierte der MSC Reichenbach, während die Jugendfeuerwehr zur Rettung der Eisbären aufrief. Sie sollten in Waldbronn Asyl bekommen. Ebenfalls auf das Klima spielte der TSV Reichenbach an, bei dem bereits im Februar die Bienen schwärmten.

Die Damengymnastikgruppe des FC Busenbach

"Baut Ihr einen Kindergarten oder einen Hasenstall?" fragte der Obst- und Gartenbauverein auf seinem Wagen und griff damit ein kommunalpolitisch heiß diskutiertes Thema auf. Zweimal vertreten war die Post in Reichenbach. Auf dem Wagen des Waldbronner Lindenbräu fragte man sich: "In Reichenbach gibt's die famose 'Postservicefiliale' in der Dose, die Geschäftspolitik der Post AG tut jedermann im Zwerchfell weh". Einen kompletten Container führte der Brieftaubenverein Reichenbach mit und stellte provokant fest: "Die Post muss schaffen im Container, der Klar in Bruchsal hat es schöner!" Die zu kurze Eissaison beklagten die Huskies des ERC Waldbronn. Die Mehrwertsteuer als Ungeheuer erkannt hatten die Feldgriller aus Busenbach. Die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach wies mit einem großen, knallroten Wagen auf ihr 75-jähriges Jubiläum hin.

Bereits im Februar flogen beim TSV Reichenbach die Bienen

Mit Fußgruppen nahmen aus Waldbronn natürlich auch die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiernden Waldbronner Hexen teil, die immer wieder Zugteilnehmer, ob freiwillig oder gezwungen war ihnen egal, auf ein mitgeführtes Bett zerrten, sie fesselten und anschließend ihrem Schicksal überließen. Mit einem Prunkwagen und großen Abordnungen fuhren auch der

Sichergestellt: das närrische
Dienstfahrzeug des Bürgermeisters

Musikverein "Lyra" Reichenbach und der Gesangverein "Concordia" Reichenbach mit im Zug. Wie immer mit schön und phantasievoll kostümierten Fußgruppen zog der Gesangverein "Freundschaft" Busenbach  mit. Die "Etzeredder Heidebückel" und die Fastnachterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Reichenbach durften natürlich nicht fehlen. Der Tennisclub Waldbronn und die DLRG als Piraten komplettierten das närrische Treiben aus Waldbronner Sicht. Den Schlusspunkt setzten mit ihrem Wagen die Kneipenterroristen aus Busenbach.
In der Busenbacher Kinderschul- und der Reichenbacher Stuttgarter Straße tobten nach dem Umzug noch fastnachtliche Straßenfeste, wo bis in die Nacht hinein der Faschingsausklang gefeiert wurde.

Mittagessenszeit bei den Reichenbacher Kleintierzüchtern vor der Heimatstube beim Straßenfest

Zur Bildergalerie

[<< Übersicht]