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13.02.2007 Kolping Busenbach übergab Spenden

"Hilfe zur Selbsthilfe" leisten
Kolpingsfamilie Busenbach übergab Spenden

Spenden über 4.000 und 1.000 Euro übergab die Kolpingsfamilie Busenbach bei ihrer Jahreshauptversammlung. Bei der Übergabe (v.li.) Pfarrer und Präses Bernd Peisker, P. Karl Oerder, Manfred Peter und Waltraud Ochs (Vorstand der Kolpingsfamilie) und Richard Nußbaumer

Den Schwerpunkt bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Busenbach bildeten zwei Spendenübergaben. Dabei erhielt Pater Karl Oerder von den Salesianern Don Boscos für deren Projekte in der Dritten Welt 4.000 Euro, das Projekt "Ein Backcontainer für Mitranitekan" von Dr. Hans Waldmann und Bäckermeister Richard Nußbaumer wurde mit 1.000 Euro unterstützt. Vorsitzender Manfred Peter begrüßte Pater Karl Oerder, für den Busenbach schon ein Stück zweite Heimat geworden sei. Sein Gruß galt aber auch Bäckermeister Richard Nußbaumer und seiner Frau Irma. Die Großzügigkeit beider gegenüber Vereinen und Organisationen sei in Waldbronn bekannt und auch die Kolpingsfamilie habe schon einige Male davon profitiert. Mit der Containerbäckerei für Indien habe die Familie Richard Nußbaumer aber alles Bisherige nochmals getoppt. Wie Peter ausführte, flossen in den Spendentopf Gelder aus den verschiedenen Aktionen der Kolpingsfamilie, aber auch private Geldspenden ein.
Richard Nußbaumer informierte einleitend über das Zustandekommen des Projekts (wir berichteten). Vor Ort den Backcontainer in Betrieb genommen hat Bäckermeister Jürgen Musler, der, unterstützt von eindrucksvollen Bildern, eine anschauliche Schilderung der dortigen Verhältnisse gab, aber auch die Freude der Kinder über frische Backwaren vermitteln konnte.
Pater Karl Oerder, ehemals Missionsprokurator der Salesianer, lobte das Indien-Projekt, das mit "Hilfe zur Selbsthilfe" genau auf der Linie der Salesianer liege. Oft werde gesagt, dass solche Hilfsmaßnahmen nur ein "Tropfen auf einen heißen Stein" seien. In Wahrheit aber seien sie ein Funke, der Menschen entzünde, selbst etwas zu tun. Diesen Nachweis versuche er zu führen. Was ein Mensch bewirken kann, zeigte Pater Oerder am Beispiel des 1976 im Mato Grosso Gebiet ermordeten Paters Rudolf Lunkenbein auf, der sich für den Indianerstamm der Bororos gegen die Großgrundbesitzer engagierte und diesen Einsatz mit seinem Leben bezahlte. Von den Indianern werde er heute noch hoch verehrt.
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