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10.02.2007 44. Sängerball der Concordia

4 mal 11 Jahre Fastnacht bei der Concordia
Großes Programm zum närrischen Jubiläum

Stimmung war Trumpf bei der Concordia-Fastnacht im Saal des Kurhauses

"44 Jahr Helau - steigt die Concordia Narrenschau", unter diesem Motto stand in diesem Jahr die Prunksitzung des Gesangverein "Concordia" Reichenbach. Sitzungspräsident war Achim Waible, der das Narrenschiff sicher durch den Abend steuerte. und es auch nicht vergaß, mit Helmut Völkle und Franz Becker seinen Vorgängern auf dem Stuhl des Sitzungspräsidenten zu danken. Mit Engagement und Talent hätten sie die Fastnacht bei der Concordia umgesetzt. Aus Kappenabenden, dann Sängerbällen mit karnevalistischen Einlagen habe sich die heute weit über Waldbronn hinaus bekannte Prunksitzung entwickelt. Musikalisch umrahmt wurde sie an diesem Abend von dem Duo "Club 2". Das Bühnenbild hatte Siegfried Adler entworfen.

Der Narrenchor glossierte die Politik in
Bund und Kommune

Nach dem Einmarsch und dem Mottolied, getextet, arrangiert und vorgetragen von Kurt Bechtel, warteten die "Rot-Grünen Funken" mit ihrem schmissigen Gardetanz auf, den Jasmin Will einstudiert hatte. Als "Blaue Laterne vom Rathaismarkt" ließ sich danach Edelbert Schuster auf die Bühne schieben. Obwohl er nur "dumm rumstehe", könne doch gut ins Rathaus blicken und leuchtete als "kleines Licht" in die hohe und die Kommunalpolitik, wo bei den "Sparfinanzen die Räte tanzen" und kritisierte den Parteienzank im Gemeinderat. Als allerliebste Gorillas enterte die Kindergarde unter der Leitung von Petra Zeyer die Bühne und erntete für ihre Darbietungen die erste Concordia-Rakete des Abends. Ohne ihre Kuh kam in diesem Jahr Appolonia Donnerkrach alias Gaby Horatschek. Bäuerlich deftig erzählte sie von ihrem Leben mit Otto.

Der Holländertanz der Frauengarde

Zunächst mit Holzschuhen schlug die Frauengarde als Holländer den Rhythmus auf den Bühnenboden. Ein gelungener Tanz in schönen Kostümen, den Nicole Zeyer einstudiert hatte.
Seit 44 Jahren dabei und ein Urgestein der Concordia-Fastnacht ist der Narrenchor. Die Texte stammten aus der Feder von Gaby und Kurt Bechtel, musikalisch wurden sie von Alois Horsch und Winfried Fang begleitet. Sie knöpften sich die Mehrwertsteuererhöhung vor und führten eine bundespolitische Katastrophen Sitzung vor, wo das Blaue vom Himmel herunter versprochen wird. Ein besonderes "Anlügen" des Vizekanzlers sei die Rente mit 67. Als Retter in der Not brachten sie eine "kaiserliche Lichtgestalt" auf die Bühne. An kommunalpolitischen Themen glossierten sie die Talstraße, den Postcontainer in Reichenbach und ermahnten den Gemeinderat, statt zu streiten lieber gemeinsam für Waldbronn zu kämpfen.

Die Putzfrauen Jutta Kleiner
und Andrea Kreichgauer

Als Skihasen bevölkerte danach die Jugend- und Frauengarde die Bühne. Einstudiert hatte den gelungenen Tanz Nicole Zeyer. Für Stimmung sorgten auch wieder die beiden Putzfrauen Jutta Kleiner und Andrea Kreichgauer, die zum Jubiläum sich goldene Schürzen umgelegt hatten, und in bewährter, stimmungsfördernder Weise die Närrinnen und Narren im Saal bestens unterhielten. Das gilt auch die "Froschteichsänger" in der Besetzung Kurt Bechtel, Klaus Bechtel, Manfred Blach und Werner Schottmüller, die mit ihren von Kurt Bechtel getexteten und arrangierten Stimmungsliedern den Saal zum Kochen brachten, ganz gleich ob sie das erste Waldbronner Rockkonzert veranstalteten, mit den Zuschauern als Schlagzeuggruppe, oder alle mit Tempotaschentüchern winken ließen.

Achim Waible als Vincenz

Ihnen folgte als nächstes Highlight der Concordia-Fastnacht Achim Waible mit seiner unnachahmlich dargestellten und vorgetragenen Figur des "Vincenz", der seit neuestem als Hausmeister im Kurhaus herrscht und hier klare Verhaltensregeln vorgab. Aber er ging auch zum Stammtisch und erlebte allerhand beim Einkaufen oder in der Autowaschanlage mit seiner Holden, ehe er auch auf die Busenbacher und Reichenbacher zu sprechen kam.
Die Schlusspunkte setzen zunächst die Garde mit ihrem Showtanz und die Gaudi-Gugge. Die Sesamstraße ließen die "Rot-Grünen Funken" auf der Bühne lebendig werden, mit -fast- allen Figuren in wunderschönen Kostümen, die Rosi Lechner mit ihrem Team geschneidert hatte. Den stimmigen Showtanz hatte erstmals Melanie Bechtel einstudiert. Die Gaudi-Gugge unter der Leitung von Harald Jung leitete dann lautstark zum Finale über, bei dem sich nochmals alle Mitwirkenden auf der Bühne einfanden und Achim Waible mit dem Kurt-Bechtel-Song "Ich möchte wieder ein Waldbronner sein" die kurzweilige, vierstündige Sitzung beschloss.
Diese Prunksitzung wird mit vollem Programm nochmals am Samstag, 17. Februar um 19:44 Uhr wiederholt.

Die Gaudi-Gugge setzte den Schlusspunkt und leitete zum Finale über

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