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06.02.2007 Kirchenrenovation in Busenbach

Kirche Innen und Außen generalüberholt
Bald erstrahlt St. Katharina in neuem Glanz

Ein gewaltiges Gerüst beherrscht zur Zeit den Innenraum der Pfarrkirche St. Katharina Busenbach. Dennoch finden hier die Sonntagsgottesdienste statt


Nach langer Planungsphase hat die Pfarrgemeinde St. Katharina Busenbach mit der Renovation ihrer Kirche begonnen. Kündete im vergangenen Jahr der eingerüstete Turm weithin sichtbar von den Arbeiten am Gotteshaus, so sind die Handwerker jetzt ins Kircheninnere gezogen, wo ein gewaltiges Gerüst das Kirchenschiff beherrscht. Derzeit wird an Werktagen hier gehämmert, gebohrt, geklopft und gestrichen, während an Sonn- und Feiertagen die Gläubigen sich zum Gottesdienst gleichsam auf der "Baustelle" versammeln.
Dass hier im Augenblick überhaupt Gottesdienst gehalten werden kann, ist dem guten Zusammenwirken von Pfarrgemeinderat, Erzbischöflichem Bauamt und der Gerüstbaufirma zu danken, wie Pfarrgemeinderatsvorsitzender Herbert Heckenbach im Gespräch betont. Ein Zusammenrücken und eine Teilauslagerung der Kirchenbänke sowie von Heiligenfiguren, Sitzkissen und Windfang ins Pfarrheim machte es möglich, dass zumindest die Sonntagsgottesdienste in der Pfarrkirche stattfinden können. Die Innenrenovation hat Mitte Januar begonnen und soll, "so Gott will", wie Heckenbach sagte, noch vor Ostern abgeschlossen sein.
Die Außenrenovation im vergangenen Jahr erstreckte sich allem auf den Kirchturm. Das Turmkreuz erstrahlt jetzt in neuem Glanz, die Ziffernblätter der Turmuhr wurden originalgetreu erneuert, das Dach des Turms erhielt eine neue Schiefereindeckung. Der gesamte Turm wurde gereinigt und beschädigte Sandsteine und Treppenstufen ausgetauscht. Ganz neu gebaut wurde die Treppe zur Grünwettersbacher Straße. Dabei wurden auch gleich der Blitzschutz, die Abwasserkanäle und Rohre auf den neuesten Stand gebracht.
Aber auch unvorhergesehene Arbeiten fielen an. So wurden nach einer näheren Inspektion die Schallläden an der Glockenstube ausgebaut und überarbeitet, was ursprünglich nicht vorgesehen war. Überhaupt das Unvorhergesehene, das bei Renovationen oftmals eine Rolle spielt. Das zeigte sich auch im Innern, wo die Pfarrgemeinde sich auf den Rat der Fachleute verließ, wie der Pfarrgemeinderatsvorsitzende betont.
"Wir wollen nicht nur einen neuen Anstrich der Wände, sondern die Kirche in einigen Varianten generalüberholen", sagt Heckenbach zu der Maßnahme. Dazu gehören, dass die gesamte Akustik und Beschallung überarbeitet und teilweise völlig neu installiert werden. Die Beleuchtungsanlage soll die Kirche danach in einem helleren Licht erstrahlen lassen, dazu wird auch der neue Anstrich der Wände beitragen. Als notwendig erwies sich auch eine Abdichtung der Fenster. Auf der Empore wird eine Trittschalldämmung aufgebracht und die gesamten Holzflächen aufgearbeitet. Steinmetzarbeiten an den Altären und ein Überarbeiten der Sockelleisten stehen ebenso an, wie neue Befestigungen für die Kirchenbänke. Die Zeit der Innenarbeiten wird aber auch genutzt, um Gegenstände, die wieder ihren Platz in der Kirche finden sollen, zu säubern und zu überarbeiten.
Finanziert werden die Arbeiten, durch Basargelder der zurückliegenden und der kommenden Jahre sowie durch Eigenleistungen von Pfarrangehörigen. Durch mehrere unvorhergesehene Maßnahmen, die sich erst bei den Renovationsarbeiten als dringlich herausstellten, wurde der ursprünglich einmal erarbeitete Kostenrahmen von der Realität inzwischen überholt. Erfreulich aber sei, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, dass die Pfarrgemeinde sich trotz der widrigen Verhältnisse im Innern unbeeindruckt zum Sonntagsgottesdienst einfindet und so den Fortgang der Arbeiten verfolgen kann. Auf jeden Fall soll die Kirche an Ostern in neuem Glanz auferstehen. Was dann noch zu tun bleibt ist eine Sanierung der Orgelanlage. Hier ist man mit Orgelbauern derzeit im Gespräch.

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