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21.01.2007 Anne-Frank-Schule: Musical

Max der Regenbogenritter kämpfte für das Gute
Anne-Frank-Schule begeisterte mit einem Musical-Projekt

Szene aus dem Musical "Max der Regenbogenritter" in der Turnhalle der Anne-Frank-Schule Busenbach

Was bringt die Anne-Frank-Schule dazu, im Januar 2007 - im Jahr nach dem Schuljubiläum - wieder ein Musical in Kooperation mit einem Verein zu präsentieren? Rektor Nold gab in seiner Begrüßung den zahlreichen Gästen in der Schulturnhalle des Rätsels Lösung bekannt: Das Musical entstand auf Initiative von Lehreranwärterin Karolin Grefig, die im Rahmen ihres 2. Staatsexamens nach der neuen Prüfungsordnung ein fächer- und klassenübergreifendes Projekt einstudieren und in einer umfassenden schriftlichen Arbeit dokumentieren musste. Mit ihrer 5. Klasse studierte sie im Deutschunterricht das Theaterstück ein und mit den beiden dritten Klassen erlernte sie im Musikunterricht die Lieder des Musicals und gestaltete einen Teil der Requisiten. Im Jugendorchester des Musikvereines Bühl- Kappelwindeck fand sie einen Kooperationspartner, der die Originalmusik des Komponisten Christian Kunkel live spielte.

Der Chor der dritten Klassen und Karolin Grefig

Die Geschichte ist schnell erzählt: Prinz Max wird von seinem Vater, König Maximilian, in die Lehre geschickt, um als Ritter wiederzukehren. Während seiner Lehrzeit und mühseliger Schlachten gegen das Böse verliebt er sich in die Königstochter Lise. Als er mit ihr in sein Heimatschloss zurückreitet, müssen beide feststellen, dass Katzenkönig Brutus und sein Katzen-Gefolge die Herrschaft über das Schloss besitzen, während der König und der gesamte Hofstaat mit allen Musikern im Kerker schmachten. Zusammen mit den zuschauenden Kindern, die in das Geschehen immer wieder miteinbezogen werden, und einem kleinen raffinierten Zwerg namens Knut schaffen es Max und Lise, Brutus und seine Katzenbande zu vertreiben und sowohl den Hofstaat als auch die Musiker zu befreien. Für das abschließende große Freudenfest werden auf Initiative des Zeremonienmeisters mit Hilfe des Publikums eine Hymne komponiert und dazu einzelne Musikinstrumente neu definiert.

Das Jugendorchester aus Bühl-Kappelwindeck

Mit nur wenigen Proben (die Generalprobe am Vortag der Aufführung musste wegen der Sturmwarnung abgesagt werden) schafften es die beiden Hauptakteure, Lehreranwärterin Karolin Grefig und Simon Huck, der Jugenddirigent des Blasmusikorchesters, ein kurzweiliges Mitmach-Musical auf die Bühne zu zaubern. Die kompletten Klassen 3a und 3b, unterstützt durch einige Blockflötenspieler, kommentierten das Geschehen als Chor, wobei die vielen mitreißenden Lieder auswendig vorgetragen wurden. Klasse 5 spielte in stilechten mittelalterlichen Kostümen vor einer farbenprächtigen Kulisse die Geschichte vor, die vom Erzähler Adalbert erläutert wurde. Das Jugendorchester aus Bühl- Kappelwindeck begleitete den Chor und die schön vorgetragenen Solobeiträge der kleinen Schauspieler dezent und gab dem Musical durch rhythmisch-straffes Spiel den richtigen Pfiff.
Lang anhaltender Beifall des dankbaren Publikums und Blumen für die beiden Hauptakteure waren der Lohn für ein gelungenes Kooperationsprojekt, das am Sonntag in Kappelwindeck nochmals wiederholt wurde.

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