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14.01.2007 60 Jahre VdK Busenbach

60 Jahre VdK Busenbach
Rolle des Sozialverbands bei Festakt hervorgehoben

60 Jahre im VdK (vorne ab 2.v.re.) Herbert Bugger und Emil Limberger, dahinter Kreisvorsitzender Guntram Wolf und Vorsitzender Eugen Rudolf. 25 Jahre ist Gisela Merz (re.) im VdK

Seinen 60. Geburtstag feierte jetzt mit weit mehr als 100 Mitgliedern und Gästen der Ortsverband Busenbach im VdK. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt im ersten Teil von Karl-Heinz Dörr und Stefan Rupp von der Musikschule Waldbronn, im zweiten, mehr unterhaltsamen Teil von den FCB-Singers und von Hartmut Stech mit Spaß und Zauberei.
60 Jahre seien für einen Sozialverband eine lange Zeit, so Vorsitzender Eugen Rudolf, der unter den Gästen auch Waldbronns Ehrenbürger Martin Altenbach, Bürgermeister Harald Ehrler, Landesvorsitzenden Hans-Otto Walter und Kreisvorsitzenden Guntram Wolf begrüßen konnte. Martin Altenbach blickte in seiner Ansprache auf die Geschichte des VdK in Busenbach zurück, die eigentlich bereits 1919 begann, als der "Reichsbund der Kriegsopfer" unter dem Vorsitzenden Karl Lichtenfels gegründet wurde. Im Dritten Reich musste der Verband seine Arbeit einstellen, da seine führenden Leute in Busenbach entweder dem Zentrum oder der Sozialdemokratie angehörten. Von der Wiedergründung 1947 mit August Eble und danach Alois Deger als Vorsitzenden zeichnete Altenbach den Weg bis zum Sozialverband moderner Prägung nach, in dem Menschen geholfen werde, die von Geburt an oder durch Unfälle schwer geschädigt wurden. "Wenn es den VdK nicht gebe, müsste man ihn schnell ins Leben rufen", war sein  Resümee.
VdK-Landesvorsitzender Hans-Otto Walter stellte in seinem Grußwort die Rolle des VdK auf Bundes- und Landesebene dar und betonte: "Es gab nach dem Krieg kein wichtiges Gesetz im Sozialbereich, an dem der VdK nicht wesentlich mitgewirkt hat!" Die Basis bildeten aber immer die Ortsverbände. Der Landesverband habe derzeit 190.000 Mitglieder mit einer Zunahme von zuletzt 6.000 in einem Jahr. Seit 60 Jahren wehre sich der VdK gegen Sozialabbau, denn, so Walter: "Der bürokratische Sozialstaat kennt die Menschlichkeit nicht mehr!" Der VdK unterstütze seine Mitglieder bei der Wahrung ihrer berechtigten Interessen.
Der VdK habe sich zum führenden Sozialverband entwickelt, so Bürgermeister Harald Ehrler in seinem Grußwort. Deshalb sei er auch noch zeitgemäß. Grüße der Vereine überbrachte Michael Fürniß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Busenbacher Vereine.
Kreisvorsitzender Guntram Wolf betonte, dass der Ortsverein Busenbach 60 Jahre Herausragendes für seine derzeit 135 Mitglieder geleistet habe. Neun Mitglieder wurden von ihm für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Gisela Merz gehört dem VdK seit 25 Jahren an. Die Urkunde für 60-jährige Zugehörigkeit erhielten Otto Becker, Herbert Bugger, Alois Deger und Emil Limberger.

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