Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.939.796

Volltextsuche



 

16.12.2006 Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr

Übungsannahme war Verkehrsunfall
Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn

Eingeklemmte Personen mussten bei der Übung befreit werden.

Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und auslaufendem Dieselöl war die Annahme für eine Alarmübung der Waldbronner Freiwilligen Feuerwehr. Ort war ein Parkplatz parallel zur Straße von Neurod. Der Ort war bewusst gewählt, um den Straßenverkehr so wenig als möglich zu behindern. Ausgearbeitet hatten die Übung Etzenrots Abteilungskommandant Klaus Pukowski und Wolfgang Scafati. Vor Ort überzeugte sich auch Bürgermeister Harald Ehrler vom Leistungsstand der Waldbronner Wehrabteilungen.
Beim Überholen eines Tankwagens waren zwei PKW frontal aufeinandergeprallt, durch umherfliegende Trümmerteile wurde der Tank des Lastwagens beschädigt und Diesel lief aus. Die Personen in beiden PKW waren schwer verletzt und eingeklemmt.

Mit Rettungsschere und Spreizer wurden die Fahrzeuge geöffnet

Ausgelöst wurde der Alarm über die Feuerwehrleitstelle per Funk für alle drei Abteilungen gleichzeitig. Sieben Minuten nach dem Alarm traf das erste Fahrzeug an der "Unfallstelle" ein, es kam von der Abteilung Etzenrot, da sie den nächsten Weg zur Unfallstelle hatte und nicht wie die anderen beiden Abteilungen durch das Albtal -Busenbach- oder durch Reichenbach und Etzenrot anfahren mussten. Auch diese im Ausrückplan vorgesehenen Anfahrtswege wurden bei der Übung überprüft.
Bis weitere Fahrzeuge eintrafen, wurde die Unfallstelle gesichert und die notwendigen Maßnahmen vorbereitet. In schneller Folge trafen dann die Fahrzeuge der anderen Abteilungen ein. Im Übungseinsatz waren letztlich sieben Fahrzeuge und über 40 Mann aus allen drei Waldbronner Wehr-Abteilungen. Ortskommandant Peter Weißenborn übernahm sofort nach seinem Eintreffen die Einsatzleitung.
Die weiteren Maßnahmen liefen ruhig und überlegt ab. Die Befreiung der eingeklemmten und verletzten Personen wurde vorbereitet, das Tankleck geschlossen und das ausgelaufene Dieselöl aufgefangen. Mit Rettungsschere und Spreizer wurden die Verletzten aus ihrer Lage befreit und an das Deutsche Rote Kreuz übergeben, das ebenfalls alarmiert worden war.
Bedenklich stimmte das Verhalten einiger Autofahrer, die die Übungsstelle passierten. Es wurde stark abgebremst, um ja nichts vom vermeintlichen Unfallgeschehen zu verpassen, und damit der nachfolgende Verkehr oft behindert. Dort riss dann einigen Fahrzeuglenkern offenbar manchmal der Geduldsfaden und sie überholten mehr als riskant, so dass die Wehr schon fürchtete, dass aus der Übung plötzlich Ernst werden könnte.

[<< Übersicht]