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10.12.2006 Pervez Mody beim Kulturring

Pianist mit großer Gestaltungskraft
Pervez Mody gastierte beim Kulturring Waldbronn

Der junge indische Pianist Pervez Mody begeisterte bei seinem Konzert im Kulturtreff

Einen weiteren "Volltreffer" landete der Kulturring Waldbronn mit seinem Dezember-Konzert. Es war gelungen, den jungen indischen Pianisten Pervez Mody nach Waldbronn zu locken. In Indien geboren erhielt er mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Nachdem er mehrere Wettbewerbe gewonnen und zahlreiche Konzerte gespielt hatte, erhielt er mit 17 Jahren ein Stipendium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, das er mit höchster Auszeichnung abschloss.
1995 begann er wiederum als Stipendiat ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Karlsruhe, das er 1998 mit den besten Noten abschloss. 2002 erhielt er für sein Konzertexamen die höchste Auszeichnung. Seit der Zeit führen ihn Konzertourneen als Solist und mit renommierten Orchestern durch ganz Europa, Südamerika und Indien.
Bei seinem Konzert im Kulturtreff bestätigt Pervez Mody den Ruf, der ihm vorausging. Die Zuhörer begegnetem einem sympathischen jungen Pianisten mit einer exorbitanten Gestaltungskraft, der das Wesentliche einer Komposition sehr fein herausarbeiten kann. Diese Begabung fesselte und begeisterte die Zuhörer ebenso wie seine schier unglaubliche Sicherheit und Virtuosität..
Und was selten vorkommt: Pervez Mody erhielt nicht nur stürmischen Beifall, im Kulturtreff erschallten auch viele "Bravo"-Rufe nach den einzelnen Darbietungen. Das führte dazu, dass Mody drei Zugaben geben musste und eine Konzertbesucherin Christina Rieker, die geschäftsführende Vorsitzende des Kulturrings, fragte, wie es ihr gelungen sei, diesen Pianisten nach Waldbronn zu holen.
Im regulären Programm interpretierte Pervez Mody unter dem Motto "Streifzug durch die Musikepochen vom Barock zur Spätromantik" zunächst von Johann Sebastian Bach die "Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll", danach erklang von Ludwig van Beethoven die "Sonate d-Moll op 32 (Sturm)" mit den Sätzen Largo, Allegro, Adagio, Allegretto. Von Frederic Chopin brachte Mody zuerst das "Scherzo h-Moll Nr. 1 op 20" zu Gehör und ließ ihm das "Scherzo cis-Moll Nr. 3 op 39" folgen. Den Schlusspunkt markierten "2 Poemen op 32" und "Poem Vers la Flamme op 72" des russischen Komponisten und Klaviervirtuosen Alexander Skrjabin.

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