Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.939.888

Volltextsuche



 

09.12.2006 Gesangverein Busenbach spielte Theater

Ehrungen, Theater und Chor "Joyful"
Gesangverein Busenbach mit vorweihnachtlichem Abend

Bei der Ehrung (v.li.) Gruppenvorsitzender Norbert Schöpe, Hermann Vogel, Karl Lorenz und Freundschafts-Vorsitzender Martin Vogel

Einen Dreiklang gibt es meist beim Gesangverein "Freundschaft" Busenbach bei seinem vorweihnachtlichen Abend. Umrahmt wird er durch eine der drei Chorgruppen des Vereins, langjährige Mitglieder werden in würdigem Rahmen geehrt und die Theatergruppe bringt ein Lustspiel auf die Bühne.
Die Ehrungen nahm Norbert Schöpe, Vorsitzender der Sängergruppe Albtal, vor. 40 Jahre ist Hermann Vogel aktiver Sänger, er erhielt die Urkunde des Badischen Sängerbundes. 60 Jahre gehört Karl Lorenz dem Chor der "Freundschaft" an. Dafür verlieh ihm Norbert Schöpe die Goldene Ehrennadel mit der Zahl "60" des Deutschen Chorverbands. Richard Reiser schließlich, er konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, erhielt eine Urkunde des Deutschen Chorverbandes. Alle drei Sänger hätten dazu beigetragen, den Fortbestand der "Freundschaft" Busenbach zu sichern, sagte Schöpe in seinen Dankesworten.

Droht eine vorweihnachtliche Schlägerei? Szene aus "Ach, du Fröhliche mit (v.li.) Daniel Bauer, Ralf Bauer, Helga Müller, Georg Vogel, Sandra Maier und Johanna Henke


Jährlich vor Weihnachten stellt die Theatergruppe des Gesangverein "Freundschaft" Busenbach einen Schwank auf die Bühne. Dass es hier immer etwas zum Lachen gibt, hat sich inzwischen herumgesprochen, denn die Turnhalle des TV Busenbach war bis auf den letzten Platz besetzt. Den Anfang machte aber der Chor "Joyful" mit drei weihnachtlichen Weisen.
Danach übernahm dann die Theatergruppe unter der Leitung von Ralf Bauer mit dem dreiaktigen Schwank "Ach, du Fröhliche" das Kommando auf der Bühne. Vater Anton (Ralf Bauer) und Sohn Markus (Daniel Bauer) kommen wie jedes Jahr ziemlich spät und mit äußerst schweren Köpfen von der Weihnachtsfeier ihres Sportvereins nach Hause. Da sich das jedes Jahr am Vorabend zu Heiligabend wiederholt, ist Mutter Rita (Helga Müller) ziemlich genervt. Bei der Rückfahrt aber muss etwas passiert sein. Die neugierige Nachbarin Martha Strecker (Johanna henke) hat Einiges beobachtet, aus dem sie ihre Schlüsse zieht. Ein blutiges Taschentuch und eine blutverschmierte Axt tauchen auf und sorgen bei Vater und Sohn für Unbehagen. Zudem kommt noch Schwager Karl-Otto (Hubert Vogel) nebst Ehefrau Agathe (Dorothea Albrecht) mit einem Kopfverband hereingeschneit und auch Nachbar Theo scheint verletzt, trägt er doch ebenfalls einen Kopfverband.

Szene mit (v.li.) Hubert Vogel, Ralf Bauer, Dorothea Albrecht und Georg Vogel

Zusätzlich hat Vater Anton vergessen einen Christbaum zu kaufen. Als Ersatz zaubert Markus einen geschmückten Plastikbaum herbei, der ab der Mutter überhaupt nicht gefällt. "Entweder der Plastikbaum verschwindet oder ich gehe!", so ihre ultimative Drohung. Zur Überraschung bringt Markus aus der Scheune eine wunderschöne Weißtanne, die aber beim Nachbarn gewachsen war und die der wutschnaubend sucht. Weißtanne und Plastikbaum wechseln nun je nach Besucher ihren Platz.

"Was hat es nur mit der Axt auf sich?" fragen
Vater und Sohn (Ralf Bauer und Dabiel Bauer)

Als dann bekannt wird, dass die Polizei einen unfallflüchtigen Autofahrer sucht, sehen sich Vater und Sohn schon im Gefängnis. Dass sich alles noch zum Guten wendet, haben beide Sabine (Sandra Maier), der Verlobten von Markus zu danken. Sie kann alles aufklären und die Nachbarin stellt enttäuscht fest: "Schade, wieder kein Mord!"
Ralf Bauer war es auch in diesem Jahr wieder gelungen, seine Darstellerriege typgenau zu besetzen. Vor allem das "Traumpaar" Dorothea Albrecht, deren Blutdruck Karussell fährt, wenn sie nur an Männerstrip denkt, und Hubert Vogel glänzte mit Dialogen voll Hintersinniger Komik: "Du tust nie, was ich denke", und die Erwiderung: "Woher soll ich wissen, was du denkst, wenn du immer etwas anderes sagst". Alle Akteure brachten unter der sicheren Leitung von Ralf Bauer einen Schwank auf die Bühne, der den Zuschauern hörbar gefiel. So war es kein Wunder, dass lang anhaltender Beifall am Ende alle Akteuren auf der Bühne dankte.

[<< Übersicht]