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08.12.2006 Service-Netzwerk Waldbronn (SNW)

Service Netzwerk Werk Waldbronn
Große Resonanz bei Informationsveranstaltung

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Kulturtreff in Waldbronn bei der Vorstellung der Lösungen für ein sorgloses Wohnen zu Hause - insbesondere im Alter. Eingeladen hatte die ehrenamtlich tätige Projektgruppe, die dieses Thema im Rahmen des Ortsleitbildprozesses Waldbronn initiiert hatte. Die Schirmherrschaft übernahm Bürgermeister Harald Ehrler.
In ihren einleitenden Worten zeigte sich Erika Anderer erfreut und überrascht, dass so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung kamen. Sie wertete das als Zeichen der hohen Aktualität dieses Themas und betonte, dass die demografische Entwicklung sehr deutlich zeige, dass es höchste Zeit ist, sich in Waldbronn mit allen Formen des altersgerechten Wohnens und auch des Angebotes an Dienstleistungen für Menschen, die zu Hause alt werden wollen, zu beschäftigen. Erika Anderer dazu: "Wenn wir jetzt nicht beginnen, werden wir es in 3-5 Jahren bereuen, denn viele der älteren Bürgerinnen und Bürger müssen dann Waldbronn verlassen, weil nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen wurden, die das Älterwerden in der vertrauten Umgebung ermöglichen und erleichtern". Ausdrücklich betonte sie, dass die geplanten Projekte -Seniorenwohnanlage im Rück und Wohnanlage Neubrunnenschlag - dringend notwendig seien. Eine Ergänzung hierzu sieht sie  im Aufbau des Service-Netz-Werkes. Man müsse bei den Lösungsansätzen die unterschiedlichen Wünsche der Bürger und Bürgerinnen  berücksichtigen.
Karlheinz Henge präsentierte anschließend das Projekt "Senioren-Netzwerk-Waldbronn SNW". Ziel sei es, möglichst viele Dienstleister aus Handwerk, Handel, Gesundheits- und Pflegedienste, Finanzen, Sicherheit und Nutzer über eine Koordinationsstelle zu verbinden. Der Vorteil für die Nutzer bestehe darin, dass sie sich mit ihren Anliegen, Wünschen oder Problemen nur noch an eine Stelle wenden müssen. Diese besorgt und organisiert den geforderten Service, sie überwacht die verabredeten Termine und kümmert sich um die gewissenhafte Durchführung. Im Angebot seien zwei  Beratungsgespräche im Jahr pro Haushalt zusätzlich enthalten. Für die Einrichtung und den Betrieb der Koordinationsstelle wird sowohl von den Dienstleistern als auch von den Nutzern ein Aufnahmebeitrag und ein laufender Beitrag verlangt.
Der Start könne erfolgen, wenn genügend Dienstleister (min. 15) und Nutzer (min. 30) dem Netzwerk beitreten. Zwölf Dienstleister hätten bereits bereit erklärt, mitzuwirken. Franz Csernalabics wies darauf hin, dass etwa 20 weitere Dienstleister in der Überlegungsphase seien. Nach jetzigem Stand der Entwicklung  plane man den Start des Service-Netz-Werkes in der zweiten Januarhälfte 2007.
Zu Beginn der anschließenden von Horst Pernesch moderierten Fragerunde wurde von den Teilnehmern der Aufbau des Netzwerks einhellig begrüßt. Fragen zur Organisation, zum Umfang der Serviceangebote, zu den Kosten, zu Kontaktpersonen, zum Abruf der Dienstleistungen und zum Start des Netzwerks zeigten, dass sich die Teilnehmer mit dem Wohnen im Alter zu Hause eingehend befasst hatten. Für die Weiterempfehlung im Freundes- und Bekanntenkreis wollte man wissen, wo man sich hinwenden kann, wenn Interesse zum Beitritt vorhanden ist. Hier wurde auf die formlose Information mit Angabe des Namens, der Adresse, Telefon und evtl. E-Mail an das Bürgerbüro im Rathaus verwiesen. Alle, die sich gemeldet haben, werden dann über die zukünftige Entwicklung schriftlich oder in einer weiteren Veranstaltung informiert. Ebenso können die Initiatoren telefonisch angesprochen werden.
Wolfgang Hornikel brachte für die Projektgruppe abschließend zum Ausdruck, dass  die positiven Rückmeldungen der Veranstaltungsteilnehmer ermutigen würden,  die begonnene Arbeit  gerne fortzusetzen.
Die Mitglieder der Projektgruppe "Soziales Netz-Werk Waldbronn" sind wie folgt telefonisch zu erreichen: Erika Anderer: 61864; Franz Csernalabics: 61472; Dr. Karlheinz Henge: 572990; Wolfgang Hornikel: 61388; Horst Pernesch: 65826.

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