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16.03.2002 Russische Folklore bei der Musikschule

Ein russisches Folklore – Ensemble gastierte im Kulturtreff mit (1. Reihe v.r.) Sieglinde Prodehl, Peter Nuss, Olga Martjan, Georg Martjan, und Anatoli Osinov, Johannes Götz (hintere Reihe v.r.).

Ein russisches Folklore – Ensemble gastierte im Kulturtreff mit (1. Reihe v.r.) Sieglinde Prodehl, Peter Nuss, Olga Martjan, Georg Martjan, und Anatoli Osinov, Johannes Götz (hintere Reihe v.r.).

Russische Folklore bezauberte

Musikschule hatte in Kulturtreff eingeladen

Russische Folklore gab es im Kulturtreff Waldbronn in einer Veranstaltung der Musikschule Waldbronn zu hören. Peter Nuss, Musiklehrer an der Musikschule Waldbronn, selbst Russlanddeutscher, hat das Ensemble aus Landsleuten zusammengestellt und leitet es. Neben dem Akkordeon, das Peter Nuss gewohnt virtuos spielte, gab es typisch russische Instrumente zu hören wie Balalaika oder Domra. Ergänzt wurde der Klang durch eine Bass-Gitarre. Im zweiten Teil des Konzerts interpreteierte Peter Horn (Tenor) vor allem russische Volksweisen. Musikschulleiter Armin Bitterwolf stellte bei seinen Grußworten zu Beginn auch die einzelnen Musiker dem Publikum vor.
Im ersten Teil mischten die Musiker bekannte klassische Stücke mit russischer Musik. So erklang zu Beginn eine Polonaise von Andrejew, dem das bekannte "Menuett" von Boccherini folgte. Gelungen auch das "Porträt" von Doga und die anschließende "Zither – Ballade, dem Motiv zum Film "Der Dritte Mann" von Anton Karas, bei dem mit Balalaika und Domra die Zitherklänge meisterlich gespielt wurden. Es fiolgte ein "Tango – Tzigane" von Gade und die "Romanze" von Swiridow. Auch der weltberühmte Klassikhit, der "Csardas" von Monti wurde gefühlvoll interpretiert. Die Schlusspunkte in diesem ersten Teil setzten die "Schiwago –Melodie" von Jarre und ein "Marsch" von Gawrilin.
Im zweiten Teil war fast auschließlich russischen Musik und Volksmusik vorbehalten, bei dem der Tenor Waldmar Horn den vokalen Part übernahm. "Es scheint der Mond" und die Romanze "Ich bin Dir begegnet" eröffneten. Danach überbrachten die Musiker einen "Musikalischen Gruß" von Tamarin ehe mit "Herrlicher Baikal, du heiliges Meer" wieder eine bekannte russische Volksweise erklang. "Lebe meine Freude" und "Auf glattem Wolgaeise" leiteten über zu der bekannten "Peterburger Schlittenfahrt" von Eilenberg.
Den Musikern dankten die Zuhörer nach den einzelnen Darbietungen mit reichem Applaus. Der lang anhaltende Beifall am Ende wurde mit Zugaben belohnt.

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