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26.09.2006 Brand im Waldring

Kellerbrand in Seniorenresidenz

Feuerwehren aus Waldbronn, Ettlingen und Karlsbad im Einsatz

 

Großeinsatz bei der Seniorenresidenz im Waldring. Ein Brand im Untergeschoss war Ursache

 
 

Zu einem Kellerbrand wurde die Feuerwehr Waldbronn am Dienstagmittag gegen 12.30 Uhr in den Waldring im Ortsteil Busenbach alarmiert. Neben den drei Abteilungen der Feuerwehr Waldbronn wurde auch die Drehleiter aus Karlsbad in Marsch gesetzt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang Rauch aus dem Keller der "pro Seniore" Residenz im Waldbronner Waldring.

Starke Rauchentwicklung begleitete den Brand
im Untergeschoss der Pro-Seniore-Residenz

Ein Trupp unter Atemschutz begab sich zur Brandbekämpfung ins Gebäude. Durch die enorme Rauchentwicklung war eine Orientierung nur schwer möglich. Ein weiterer Trupp folgte zur Unterstützung. Da nicht klar war, wie weit sich der Brand bereits ausgebreitet hatte und man mit einer Vielzahl an Personen rechnen musste, die aus den Gebäude evakuiert werden müssen, lies Einsatzleiter Hartmut Karle sofort weitere Löschzüge aus Karlsbad sowie Ettlingen nachalarmieren. Positiv wirkte sich für die Waldbronner Wehr ihre Ortskenntnis aus, die se sich bei Großübungen und Begehungen des Gebäudes erworben hatte.

Die Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandes im Speisesaal des Heimes oder wieder bereits auf ihren Zimmern waren, konnten dort verbleiben und wurden von Einsatzkräften betreut. Eine Rettung über das Treppenhaus, welches komplett über alle Etagen verraucht war, wäre nicht mehr möglich gewesen. Nach einiger Zeit hatten die Einsatzkräfte den Brandherd lokalisiert und konnten das Feuer löschen. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurden mehrere Lüfter eingesetzt. Kreisbrandmeister Thomas Hauck machte sich Ort ebenso ein Bild von der Lage wie Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle.

Die Feuerwehr war unter der Leitung von Hartmut Karle mit sechs Fahrzeugen und zwanzig Kräften aus Waldbronn, unterstützt durch Löschzüge aus Karlsbad und Ettlingen mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften zwei Stunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarteinsatzfahrzeug sowie der Bereitschaft Busenbach vor Ort. Eine Person wurde wegen Verdacht einer Rauchgasvergiftung an der Einsatzstelle behandelt.

Als Brandursache wurde in der Küche der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Untergeschoss eine rotglühende Herdplatte ausgemacht, die offenbar versehentlich eingeschaltet worden war. Durch die starke Verrußung des Untergeschosses ist der Brandschaden im fünfstelligen Euro-Bereich anzusiedeln.

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