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10.09.2006 Festzeichen abgebrannt

Strohfiguren in Brand gesetzt
Hinweis auf Fest stand nicht einmal einen Tag

Nur ein teils verkohlter Strohhaufen blieb von den beiden Figuren, die der Obst- und Gartenbauverein Reichenbach beim Wasserreservoir erst am Tag zuvor aufgestellt hatte

Aus Strohballen gefertigt waren insgesamt vier übermannshohe Figuren, die auf die Feier zum 100-jährigen Jubiläum des Reichenbacher Obst- und Gartenbauvereins hinweisen sollten. Zwei davon beim Wasserhochbehälter an der L 609 wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag zerstört, einer umgeworfen und der Andere in Brand gesteckt.. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Aufgestellt wurden sie erst am Samstag.
Der Alarm, "Flächenbrand an der 609", ging bei der Freiwilligen Feuerwehr um 4:21 Uhr ein. Die Abteilung Busenbach war mit ihrem Tanklöschfahrzeug und 25 Mann im Einsatz. Einer der Strohmänner war umgeworfen, der andere brannte. An der Einsatzstelle waren Jugendliche, die versuchten, das Feuer zu löschen, die aber nach Aussage der Polizei nichts mit der Brandstiftung zu tun haben Da einer von ihnen Rauchgase eingeatmet hatte, wurde ein Krankenwagen alarmiert.
Im Innern der Strohballen bildeten sich immer wieder Glutnester. Deshalb musste das Tanklöschfahrzeug mehrfach nachgetankt werden, wie Einsatzleiter Hartmut Karle sagte. Als gelöscht galt der Brand erst in den Morgenstunden, nachdem das Stroh auseinandergezogen war.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, wer in der Zeit nach 4 Uhr verdächtige Personen bei den Strohmännern bemerkt hat. Den entstandenen Sachschaden ohne die ehrenamtlichen Stunden für das Aufstellen  bezifferte Manfred Hammer, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, auf etwa 350 €.

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