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24.06.2006 Jugendfeuerwehr Busenbach übte

Jugendfeuerwehr 24 Stunden in Bereitschaft
Busenbacher Nachwuchs übte einen ganzen Tag

Den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher übten die Jugendfeuerwehrleute mit dem Löschtrainer

Acht Jugendfeuerwehrleute zwischen 15 und 18 Jahren der Abteilung Busenbach schnupperten einmal daran, wie es wohl bei der Berufsfeuerwehr zugeht. Für 24 Stunden hatten sie ununterbrochen "Dienst" in und um das Busenbacher Gerätehaus. Dass es ihnen nicht langweilig wurde, dafür hatten Christian Merz, Tobias Härtenstein und Christian Bauer mit mehreren "Einsätzen" über diesen Zeitraum gesorgt.
Um 18 Uhr begann die 24-Stunden-Übung. Einteilung auf die Fahrzeuge, Pflege und Reinigung von Fahrzeugen und Gerätehaus, gemeinsam Essen kochen waren die Punkte, ehe um 21 Uhr der erste "Alarm" einging. Im Kühlraum des Eistreff war ein Brand ausgebrochen, eine Person wurde vermisst, drei Trupps waren im Einsatz. Um 21:45 Uhr der nächste Alarm: ein PKW Brand auf dem Parkplatz des Eistreff wurde mit zwei Strahlrohren bekämpft. Doch damit nicht genug. Um 22:15 Uhr ging es zum Kurhaus. Während der dortigen Bauarbeiten wurde eine Person unter einem Stein eingeklemmt und musste von der Feuerwehr versorgt werden. Der Stein wurde mit einem Hebekissen angehoben und die Person befreit. Brandbekämpfung bei der Wiesenfesthalle, und gegen 0:30 Uhr Suchen einer vermissten Person waren weitere Einsatzpunkte. Gerade diese Suchaktion gestaltete sich aufgrund der Dunkelheit und des hohen Grases sehr zeitaufwändig, endete aber schließlich erfolgreich. Danach war dann Nachtruhe angesagt.
Nach dem Frühstück wartete bereits Frank Truntz von der Freiwilligen Feuerwehr Karlsbad-Auerbach mit dem Löschtrainer auf die Jugendfeuerwehrleute. Jeder konnte einmal den Umgang damit üben (Pulver, Wasserlöscher). Anschließend wurde noch das taktisch richtige Vorgehen bei der Brandbekämpfung mit einem Hohlstrahlrohr am Simulator gelehrt. Auch einige Passanten beteiligten sich bei der Unterweisung an den Feuerlöschern.
Nach dem Mittagessen und einer kurzen Theorieeinheit ging es zur Firma Schall nach Reichenbach, um dort das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall in der Praxis zu üben. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass die Jugendlichen nicht schnell und hektisch, sondern Schritt für Schritt vorgingen. Auch war ständig einer der Jugendleiter an den Rettungsgeräten dabei, um die Jugendlichen nicht zu überlasten. Die eingeklemmte Person in dem deformierten Auto wurde befreit und betreut, danach konnte jeder noch einmal die Schere und den Spreizer an dem Unfallauto ausprobieren. Um 15:30 Uhr endete diese einmal etwas andere Übung, die auch von Klaus Herbig, Mitglied der Busenbacher Wehr und hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Pforzheim beschäftigt, fachlich mit betreut und überwacht wurde.

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