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30.06.2006 Neues aus Reda

Was ist los in Reda?
Kommunalwahlen stehen vor der Tür

 

Der Festplatz beim Reda-Tag

Das Ende der Amtsperiode in den Gemeinden Polens kommt schnell näher: im November werden Wahlen stattfinden. Der Wahlkampf beginnt wahrscheinlich im September, die lokalen Medien fragen aber schon jetzt, was in den vergangenen vier Jahren geleistet wurde und was für die letzten Monate der Amtsperiode noch geplant ist.
Wie schon früher berichtet nimmt Reda an einem Programm teil, das zum Teil von der EU finanziert wird, in dessen Rahmen die Kläranlage erneuert wird. Die öffentliche Ausschreibung dafür endet am 29. Juni, so dass danach mit dem Bau begonnen werden kann.
INTERREG IIIA ist ein weiteres Programm, an dem sich Reda beteiligt: Im Projekt RAINNET, das vom Regionalentwicklungsprogramm der EU und TACIS, einem grenzüberschreitenden Umweltschutzprogramm, finanziell unterstützt wird, soll die Wasserqualität der südöstlichen Ostsee verbessert werden, indem die im Regen und Oberflächenwasser enthaltenen Schadstoffe nicht in die Ostsee gelangen. An diesem Projekt beteiligen sich neben Reda die Städte Rumia, Wejherowo und Gdinia in der Nähe von Reda, Klaipeda in Litauen und Kosakowo.
Mitte Juni wurde die neue Polizeistation in Reda eröffnet. Die Gemeinde stelle der Polizei das Grundstück kostenlos zur Verfügung und unterstützte den Bau mit 310.000 PLN bzw. knapp 76.000 Euro.
Im April wurde die Turnhalle neben der Schule gerade rechtzeitig fertig gestellt, um darin Spiele zum zehnjährigen Jubiläum des Volleyball Turniers der polnischen Städte stattfinden zu lassen. Es beteiligten sich in 138 Spielen 40 Mannschaften mit 440 Teilnehmern aus allen Teilen Polens. Reda belegte den sechsten Platz.
Im Bau ist ein Gebäude mit 36 Sozialwohnungen für die ärmsten Einwohner Redas. Ein Gesetz Polens verpflichtet die Stadt sicherzustellen, dass auch die ärmsten Bürger eine Wohnung haben.
Reda plant Vorhaben, die zum Teil durch Mittel der EU in den Jahren 2007 bis 2013 finanziert werden. Das wichtigste Projekt ist dabei eine Umgehungsstraße, die von Reda aus in Richtung Stettin führt. Besonders im Sommer ist der Verkehr ein Problem auf der jetzigen Fernverkehrsstraße, die mitten durch die Stadt führt. Der Neubau ist für die Jahre 2007 bis 2009 geplant.
Anfang Mai gab es Veränderungen in der Verwaltungsspitze: der stellvertretende Bürgermeister Kazimierz Grubba verließ nach vierjähriger Amtszeit Reda, um Chef der Feuerwehr in Danzig zu werden. Vor seiner Zeit als stellvertretender Bürgermeister war er bereits bei der Feuerwehr. Seine erste Aufgabe in der neuen Position war die Bekämpfung eines Brandes in der ältesten Kirche von Danzig, St. Katharina, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Der Bürgermeister Stanislaw Wicki entschied, dass bis zur Wahl im November der Kämmerer Andrzej Jaworek das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters übernimmt.
Im Juni finden traditionell die Reda-Tage statt. Dieses Jahr gab es eine Reihe von Attraktionen für die Bürger: Wettbewerbe beim Tennis, Rad- und Kanufahren, Familienfeste und eine Ausstellung mit Photos vom Anfang des 19. Jahrhunderts und aus der heutigen Zeit.
(Text: Monika Majerczyk, Übersetzung: Dr. K. Kroschel)

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