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16.06.2006 Kommunionkinder spendeten

Kommunionkinder spendeten
Mit 2.000 Euro fünf Projekte unterstützt

Dankeschön im Namen der kranken Kinder sagte der Krankenhaus-Clown

Die Reichenbacher Kommunionkinder hatten nicht nur einen wunderschönen feierlichen Gottesdienst, sondern auch viele liebe Geschenke erhalten. In all dieser Freude haben sie jedoch nicht vergessen, dass es Kinder gibt, die es nicht so gut haben. Deshalb haben sie beschlossen, keine Dankesgeschenke zu verteilen, sondern mit dem dafür vorgesehenen Geld soziale Projekte zu unterstützen. Viele haben auch noch etwas von ihren Geldgeschenken dazu gegeben. So kam der stattliche Betrag von rund 2000 Euro zusammen. Jede Gruppe hat sich ein eigenes, ihr persönlich bekanntes Projekt ausgesucht. So wurden von dem Geld drei Einrichtungen in Deutschland und zwei im Ausland unterstützt.
Einen Teil des Betrages bekam Schwester Luzella Anderer zur Unterstützung ihrer Arbeit mit Kindern in Südafrika. Anlässlich ihres Besuches in ihrer alten Heimat Reichenbach konnte sie die Spende der Kinder persönlich entgegennehmen. Eine andere Gruppe spendete an die Stiftung "Paulchen Esperanza" in Buenos Aires. Sie betreibt einen Speisesaal für Kinder und viele Initiativen zur "Hilfe zur Selbsthilfe". Von der Spende wird eine Nähmaschine angeschafft, mit der eine Mutter den Lebensunterhalt ihrer Familie sichern und Kindern ehrenamtlich Nähunterricht geben kann.
Auch die Hagsfelder Werkstätten in Karlsruhe erhielten einen Geldbetrag. Die dort arbeitenden Menschen bedankten sich bei den Kindern mit einer Führung durch die Räumlichkeiten und einem kleinen Imbiss. Im Kinderkrankenhaus Karlsruhe wurden zwei Initiativen unterstützt. Zum einen der Förderverein für krebskranke Kinder, der mit dem gespendeten Geld ein Segelprojekt finanziert, das kranken Kindern und ihren Geschwistern für eine Weile Abstand von den Erkrankungen bietet. Ähnliche Ziele hat auch die Initiative Sonnenschein, die ebenfalls den Kindern im Kinderkrankenhaus den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen will. So wird zum Beispiel damit der Krankenhausclown finanziert, der jeden Mittwoch Magie und Lachen in die Krankenzimmer bringt.

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