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28.05.2006 Ehemalige Stars spielten für guten Zweck

Benefizspiel für Jugendeinrichtungen
KSC-Allstars gegen Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt

Gemischtes Gruppenbild vor dem Anpfiff im Satdion Waldbronn

"Fußball ist ein Freiluftsport", an diese Binsenweisheit fühlten sich Verantwortliche und Zuschauer beim Benefizspiel zwischen den KSC-Allstars und der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt erinnert. Teilweise goss es in Strömen, und das hielt, nach Meinung von Arnold Trentl vom TSV Reichenbach, viele Fußballfreunde davon ab, ins Waldbronner Stadion zu pilgern. Gekommen waren schließlich, nach vorsichtigen Schätzungen, rund 400 Unentwegte, die den heftigen Regengüssen trotzten.
Auf dem Platz hatten sich große Namen vergangener Tage versammelt. Ronny Borchers und Ralf Weber als ehemalige Nationalspieler auf Frankfurter Seite, dazu noch Norbert Nachtweih und beim KSC spielte fast die gesamte Riege aus besseren Tagen, weil Erstligatagen, auf. "Euro" Eddy Schmitt, Rainer Schütterle, Michael Harforth, Dirk Schuster, Eberhard Carl und -als Turm in der Schlacht wie in seinen besten Tagen- Burkhard Reich, spielender Coach der Allstars. Am Ende hatten die Blauen mit 4:3 die Nase vorn. Kommentiert wurde das Spiel von Martin Wacker, dem Stadionsprecher des KSC.
Dabei zeigten die ehemaligen Profis, dass sie ihr Handwerk nicht verlernt haben. Gelungene technische Kabinettsstückchen, lange Pässe und kräftige Schüsse waren die Würze einer fairen Partie, von den mitgereisten Frankfurter (!) und Karlsruher Fans jeweils heftig umjubelt. Burkhard Reich allerdings war mit seiner Truppe nicht ganz zufrieden. "Wenn man die Tore nicht macht, die man machen könnte, dann muss man sich nicht wundern, wenn es gegen Ende knapp wird!", schrieb er seiner Truppe ins Stammbuch. Unterschiedlich sei die Anzahl dieser Spiele. Im letzten Jahr trug man elf aus, in diesem Jahr werden es voraussichtlich fünf bis sechs, so Teamkapitän Reich.
Sinn und Zweck des Ganzen war einmal, Geld für einen guten Zweck einzuspielen, zum Anderen nahm das gemütliche Beisammensein und Erinnerungen an ehemalige Tage breiten Raum ein. Dazu hatte die KSC-Truppe die Reichenbacher Sportlerklause in einen streng abgeschirmten VIP-Bereich verwandelt.

Bei der Spendenübergabe (v.li.) Rolf Weber, Andy Carl, TSV-Vorsitzender Bernhard Becker, Burkhard Reich und Arnold Trentl

Die Allstars spielen, wie ihr Manager Andy Carl erzählt, immer nach dem gleichen Muster: "Die Hälfte des Eintrittserlöses geht an die KSC-Jugend, die andere Hälfte kommt Einrichtungen in der Gemeinde zu, in der wir zu Gast sind!" Und so konnte Reichenbachs TSV-Vorsitzender Bernhard Becker am Ende einen Scheck über 800 € stellvertretend für die Gemeinde Waldbronn entgegennehmen.
Umlagert war auch der Eingang zu den Kabinen. Viele der ehemaligen Profis wurden um Autogramme gebeten, Fans ließen sich mit ihnen ablichten, und so waren es zum guten Ende alle zufrieden. Die Fans, die zwar nass wurden, aber letztlich nicht im Regen standen, sahen sie doch ein gutes Spiel, die Spieler, die merkten, dass die Fans sie noch nicht vergessen haben, und die Verantwortlichen, die trotz widriger äußerer Bedingungen einen ordentlichen Betrag übergeben konnten.

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