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17.07.2002 Gemeinderat: Vergaben für Eistreff

Weitere Gewerke für Eistreff vergeben

Derzeit 46.431 Euro unter Kostenschätzungen

Insgesamt acht Gewerke über 2.033.530 Euro für den Umbau und die Modernisierung des Eistreff Waldbronn wurden in den jüngsten Gemeinderatssitzung vergeben. Damit liege der Gesamtkostenstand mit 7,758 Mio. Euro um rund 90.000 Euro über der vom Gemeinderat beschlossenen Kostendeckelung, wie Frank Zündorf, der Leiter der Ortsbauamts, ausführte. Er sei aber zuversichtlich, dass der Kostenrahmen von 7,6 Mio. eingehalten werden kann. Wie Bürgermeister Harald Ehrler ergänzte, entfalle die Anschaffung der Eismaschinen, da es kostengünstiger sei, wenn sie durch die Kurverwaltung als Betreiberin des Eistreff geleast werden. Sonntag können die Eismaschinen jeweils nach Abschluss der Eislaufsaison gewartet werden.
Nach neueren Überraschungen fragte Joachim Lauterbach (CDU), worauf Ehrler und Zündorf unisono erklärten, dass keine weiteren unliebsamen Überraschungen bekannt seien. Die Vergaben erfolgten jeweils einstimmig.
Die Metallbau- und Verglasungsarbeiten gingen zum Preis von 640.776 Euro an die Firma Held aus Freiburg. In der Kostenberechnung waren hier nur 493.500 Euro vorgesehen, die Mehrausgaben rühren einmal aus Verlagerungen. Sonntag waren die Gerüstbauarbeiten beim Gewerk "Gerüstbau" in Anschlag gebracht und entfallen dort. Echte Mehrkosten entstanden bei den Rauchabzugsöffnungen, bei denen zwei Motoren statt einem eingebaut werden müssen, da die Größe der zu bewegenden Fensterflächen zum Zeitpunkt der Kostenschätzung noch nicht bekannt war. Die Arbeiten werden ab November durchgeführt.
Vergeben wurden auch die Zimmer- und Holzbauarbeiten für die Fassade zum Preis von 410.158,22 Euro an die Firma Müller-Holzbau aus Blaustein-Dillingen. Hier kommt der höhere Preis vor allem durch Umlagerungen zustande, Sonntag Frank Zündorf. Den Kostensteigerungen stehen dafür Einsparungen bei anderen Gewerken gegenüber, Sonntag dass letztlich nur eine Kostensteigerung von 5,2 Prozent zu verzeichnen ist, wie Franz Masino (SPD) dazu bemerkte.
Die Abbruch- und Rohbauarbeiten, es handelt sich im Wesentlichen um den Neubau beim Gastro-Bereich, erhielt die Firma Stösser-Bau aus Bühl. Die Aufzuganlage wird die Firma Schindler aus Frankfurt zum Preis von 44.360 Euro liefern. Im Preis enthalten sind nicht nur die Wartungsleistungen für die Dauer der Gewährleistung, sondern auch für die darauffolgenden fünf Jahre. Der Aufzug, darauf machte Bürgermeister Harald Ehrler aufmerksam, war in der Auflage für barrierefreies Bauen in öffentlichen Gebäuden begründet.
Die Absorberanlage wird die Firma SBS Absorbertechnik aus Hösbach zum Preis von 47.787,50 Euro liefern. Dazu erläuterte der Leiter des Ortsbauamts, dass diese Anlage für das Freibad am jetzigen Standort auf der kleinen Halle demontiert und auf der großen Halle wieder montiert werden muss. In diesem Zug sei eine Erneuerung von 960 qm Absorberfläche notwendig. Dazu regte der Bürgermeister ab an, zu prüfen, ob nicht Teile der alten Anlage verwendbar sind. Dies, Sonntag Frank Zündorf, sei technisch schwierig und Franz Masino machte auf Probleme bei der Gewährleistung aufmerksam. Die Arbeiten zur Raumluft-. und MSR-Technik wird die Firma Imtech aus Karlsruhe zum Preis von 422.779,24 Euro ausführen. Der Preis ohne Wartungskosten liegt bei etwas über 400.000 Euro, Sonntag dass hier nur geringe Mehrkosten zu verzeichnen sind. Bei den Isolationsarbeiten an den Kalt- und Warmwasser- sowie den Heizungsleitungen erhielt die Firma ISO-Basaran aus Worms zum Preis von 46.427,77 Euro den Zuschlag. Die gesamte Heizungstechnik schließlich wird zum Preis von 206.181,91 Euro die Firma Kritzer aus Karlsruhe ausführen. Dazu gehören unter anderen eine neue gasbefeuerte Kesselanlage, neue Umwälzpumpen und eine neue Schornsteinanlage. Die Vergabesumme lag im Rahmen der Kostenberechnung.

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