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10.04.2006 Anne-Frank-Schüler in Frankreich

Eine Klassenfahrt -nicht wie jede andere

Viertklässler der Anne-Frank-Schule in La Hoube

 

Beeindruckende Felsformation auf dem Dabo

 

Mit strahlenden Gesichtern und mit großen Kartons, gefüllt mit selbst gebastelten Instrumenten wie Bongos, Maracas, Rasseln, "Regenstäben" und "Toupies", eine Art runde Xylophone , kehrte die Klasse 4a von ihrer musikalischen Woche aus La Hoube, einem kleinen Dorf in den Nordvogesen westlich von Saverne zurück.

 

 

Zimmerbesichtigung nach der Ankunft

Dort verbrachten die Schüler zusammen mit ihren französischen Partnerschülern der Ecole St. Georges II in Hagenau sechs eindrucksvolle  Tage im "Centre musical des Aliziers" , in deren Mittelpunkt  vielfältige musikalische Aktivitäten standen. Der Stundenplan sah vormittags Musik, Tanz und Singen vor. Mit Mme Garance Zehner, der Leiterin des Zentrums, erlernten die Kinder deutsche und französische Lieder. Sie studierte mit ihnen ein Musikstück mit Orff-Instrumenten und die Begleitung  eines Ragtime mit Rhythmusinstrumenten  ein. Besonders lustig ging es bei Benoit mit der Einstudierung eines Squaredance zu. Viel Spaß bot auch die Klanghütte, in der die Kinder verschiedene unkonventionelle Klangerzeuger  wie hängende Blumentöpfe, Tonplatten, Holzröhren und vieles mehr zum rhythmischen Klingen bringen konnten.

 

Beim Basteln im Klassenzimmer

In mehreren deutsch-französischen Gruppen fertigten sie selbst verschiedene Rhythmus-instrumente. Höhepunkt war der letzte Abend, an dem alle Kinder vorführten, was sie in dieser Woche gelernt hatten, und der schließlich mit Disco-Musik und Tanzen endete. Jeden Tag konnten sich die Eltern über die Aktivitäten des Tages durch selbst verfasste Berichte der Schüler und Fotos im Internet informieren.

Getragen war dieser Aufenthalt aber vor allem auch von dem Gedanken der Begegnung mit den französischen Partnerschülern, dem Sammeln altersgemäßer Eindrücke in einem fremden Land, dem Erkennen und Verstehen von Unterschieden und dem Praktizieren von bereits gelernten Fremdsprachenkenntnissen.

 

Ausflug zu einem Glasbläser

 

Alle Freizeitaktivitäten, wie z.B. die Wanderung zum imposanten Sandsteinfelsen Dabo und  der Besuch einer Glasbläserei und eines Schiffsaufzugs am Rhein-Marne-Kanal wurden gemeinsam mit den französischen Schülern unternommen. Zum Hause gehörte ein sehr weitläufiges Wiesengelände mit Klettergerüsten, einem  Basketballplatz und einem Fußballplatz, auf dem in dieser Woche sehr viele deutsch-französische Freundschaftsspiele ausgetragen wurden. Unbeschwert wurden dabei die Sprachbarrieren übersprungen, was auch am anschwellenden Geräuschpegel bei den gemeinsamen Mahlzeiten und in den Schlafräumen zu erkennen war. Leben wie Gott in Frankreich - hier leistete der Koch Guido, von den Kindern liebevoll MacGuido genannt, Wohltuendes mit seiner täglich wechselnden Speisekarte, die eines guten Restaurants würdig war.

 

Auf dem Spielplatz

 

Alle Schüler freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen Mitte Juni, wenn uns die französischen Schüler in Waldbronn besuchen werden.

 

Beim Abschlussabend

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