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31.03.2006 Baustellen im Kurpark

"Häuptlingstreffen" im Kurpark
Baustellen sind im Zeitplan

Einen Überblick vom Fortgang der Arbeiten im Kurpark verschaffte sich jetzt Bürgermeister Harald Ehrler (2.v.li.). Mit dabei (v.re.) Ortsbaumeister Frank Zündorf, die Dipl. Ing. Michael Geschwill und Helmut Müller vom planenden Büro, sowie (li.) Rudolf Feickert von der ausführenden Firma Feickert-Bau

"Indianer" verlegen derzeit im Kurpark einen neuen Kanal. Für die Kanalbaumaßnahme hatte die Feickert-Bau aus dem hessischen Weilburg-Gaudernbach  im Gemeinderat den Zuschlag erhalten. Schon im Logo hat die Firma einen Indianerkopf, der zwar eher zufällig zustande kam, aber viel über die Firmenphilosophie ausdrückt, wie Geschäftsführer Rudolf Feickert erläuterte. Denn wie mit keinem anderen Symbol ist es gelungen, das Besondere der Betriebsgemeinschaft auszudrücken. Es kommt den auf Kooperation und Beteiligung gerichteten Zielsetzungen im gemeinsamen Miteinander entgegen, da sich aus dem Logo des Indianerkopfes die Assoziation zu einer auch praktizierten Stammesgemeinschaft ableiten lässt.
Ein "Häuptlingstreffen" fand jetzt im Waldbronner Kurpark statt. Zu dem Vor-Ort-Termin war auch Geschäftsführer Rudolf Feickert gekommen und demonstrierte mit dem Indianerschmuck sinnfällig die Firmenphilosophie. Um das Häuptlingstreffen auch deutlich sichtbar zu machen, durfte auch Bürgermeister Harald Ehrler sich einen Indianerkopfschmuck aufsetzen.

Blick in den Kanalgraben mit Rohren
von 2 m lichter Weite

Besprochen wurde aber auch die Kanalbaumaßnahme, bei der die Firma im Zeitplan liegt. Großen Wert legte der Bürgermeister dabei auf das Kurparkfest, das nicht gefährdet werden dürfe. "Das Kurparkfest kann wie geplant ablaufen", versicherten sowohl Rudolf Feickert als auch Dipl. Ing. Helmut Müller vom gleichnamigen Waldbronner Büro. Sollten doch noch unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten, werde man zum Kurparkfest die Arbeiten unterbrechen, das betreffe dann aber den Bereich an der Etzenroter Straße, die Bagger haben bis dahin den Kurpark verlassen. Wichtig sei auch, dass die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen am Kurparksee durch die Ettlinger Firma Ring Gartenbau parallel ablaufen und so diese Arbeiten in einem Zug durchgeführt werden können.
Beachtlich sind die Dimensionen dieser Maßnahme, wie Helmut Müller und Frank Zündorf erläuterten. Bei einer maximalen Kanaltiefe von 6,3 m müssen 13.000 m³ Erde bewegt werden. Verlegt werden insgesamt 755 m Kanalleitung. 350 m davon haben einen Innendurchmesser von 2 m, wobei ein 3m-langes Rohrsegment das Gewicht von 12 t auf die Waage bringt. 230 m Kanal haben eine lichte Weite von 1,80 m. Die Maßnahme schlägt insgesamt mit 1,38 Mio. Euro zu Buche. Ab Herbst 2006 erfolgt die Fortsetzung über 320 m von der Etzenroter Straße bis zum Brunnenplatz, hier allerdings im unterirdischen Rohrvortrieb, so dass der Verkehr während dieser Maßnahme weitgehend unbehelligt fließen kann.
Mit dieser Maßnahme, so Zündorf, werde die Kanalerneuerung in Reichenbach zu einem Ende gebracht. Er erinnerte an den Beginn 1999 in der Friedenstraße und am Brunnenplatz. Damit sei dann das Kanalnetz in Reichenbach "nachhaltig hydraulisch ertüchtigt".

Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wird parallel zur Kanaltrasse auch der Kurparksee naturiert

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