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19.03.2006 Musikverein Etzenrot: Konzert

"Swinging Kids" und Blasorchester überzeugten
"Konzert zum Frühlingsanfang" des Musikverein "Harmonie" Etzenrot

Ein anspruchsvolles Konzert, das noch dazu gut besucht war, gestaltete der Musikverein "Harmonie" Etzenrot mit dem Blasorchester (unser Bild) und der Jugendkapelle "Swinging Kids"

Die Jugendkapelle "Swinging Kids" und das Blasorchester des Musikverein "Harmonie" Etzenrot  gestalteten ein abwechslungsreiches, musikalisch anspruchsvolles "Konzert zum Frühlingsanfang". Dass in Etzenrot gute Blasmusik geboten wird, lässt sich an den von Jahr zu Jahr steigenden Zuhörerzahlen ablesen.
Die "Swinging Kids", die inzwischen auf 33 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 20 Jahren angewachsene Jugendkapelle, eröffnete unter ihrem Leiter Ralf Wittmann das Programm. Bemerkenswert war, wie schön und sauber die Kids bei den einzelnen Stücken intonierten. Beweise dafür waren die schwungvolle "Barcarole und Can Can" von Jacques Offenbach und das Medley aus "König der Löwen" mit den Solisten Raphael Hucker am Alt-Saxofon und Benjamin Bauer, Trompete. Für den Beifall bedankten sich die Jungmusiker mit dem "Little Brown Jug".
Das Blasorchester unter der Leitung von Michael Weber eröffnete seinen ersten Konzertteil mit dem "Marsch der Janitscharen" von Gerhard Baumann. Schon hier zeigten die Etzenroter Musiker ihre Qualitäten. Sicher geführt von Michael Weber waren die Stücke nach ihrem Charakter ausgefeilt und dynamisch wirkungsvoll von Piano bis Forte gespielt. Dem einleitenden Marsch folgte mit "The New Village", original für Blasmusik geschrieben von dem Holländer Kees Vlak, eine musikalische Erzählung, die Orchetser und Dirigent reichlich Gelegenheit bot, ihr Können unter Beweis zu stellen. Von Carl Stamitz, dem Begründer der Mannheimer Schule, stand das "Klarinettenkonzert Nr.3" auf dem Programm. Solistin war hier Jessika Steiner, ein Etzenroter "Eigengewächs", die die Schwierigkeiten des Soloparts hervorragend meisterte, zumal sie erst zwei Wochen zuvor den Part von einem erkrankten Kollegen übernommen hatte. Die "Bohemian Rhapsody" von Freddy Mercury beschloss wirkungsvoll diesen Konzertteil.
Jazz und Pop erklangen im zweiten Teil des Blasorchesters. "Hawai Five-O" von Morton Stevens erinnerte an die gleichnamige amerikanische Fernsehserie. Von dem österreichischen Komponisten Otto M. Schwarz folgte der "Jazz Waltz No. 1", bei dem sich Steffen Dix, Trompete, und Ulrich Stefansky, Es-Alt-Saxofon, musikalisch gekonnt die Bälle zuspielten. An eine Swing-Legende erinnerte das Medley "Benny Goodman - The King of Swing", arrangiert von Paul Murtha. Wie schon in den Vorjahren zeigten die Musiker und ihr Dirigent, dass sie mit swingenden Melodien umgehen können. Den Schlusspunkt setzte im Happy Sound "James Last Golden Hits" von Steve McMillan. Solisten waren hier Ralf Wittmann mit weichem Klarinettenton und Steffen Dix, Trompete.
Für den langanhaltenden, lebhaften Beifall bedankten sich Musiker und Dirigent mit drei Zugaben. Zuerst die "Polka Oriental" von Antonin Kadlec, ein apartes Stück Musik, das orientalische Harmonik mit dem Polka-Rhythmus vereinte. Danach dann der Marsch "Viribus unitis" von Josef Bach und da die Zuschauer hartnäckig weiter applaudierten, folgte noch die Titelmelodie aus "Pink Panther" von Nenry Mancini, bei dem nochmals Jessica Steiner, diesmal mit dem Saxofon zu hören war.

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