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12.06.2002 Gemeinderat: Ampelanlage in Neurod

Ampelanlage in Neurod

Keine Induktionsschleife für Fußgängerampel

Mit einer Induktionsschleife, die die Fußgängerampel auf Rot schaltet, sollte nach einer Anregung von Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) die Situation im Einmündungsbereich Albtalstraße-Fabrikstraße entschärft werden. Wie Hauptamtsleiter Walter Knab jetzt den Gemeinderat informierte, sehen die Fachbehörden hier keinen Unfallschwerpunkt. Ein Ausbau dieses Bereichs liege deshalb nur im Interesse der Gemeinde, deshalb seien dafür auch keinerlei Zuschüsse zu erwarten. Die Genehmigung für den Ausbau würde die Gemeinde bekommen.
Durch eine Induktionsschleife werde die Fußgängerampel, so die Meinung der Fachbehörden, "zur Verkehrsberuhigung missbraucht". Außerdem sei die Ampel mit 60 m zu weit von der Einmündung entfernt, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wenn überhaupt sollte eine komplette Ampelanlage installiert werden, die aber mit 150.000 Euro plus der an das Land zu zahlenden Ablöse deutlich teurer komme als der einmal angedachte Ausbau. Für dieses Haushaltsjahr sei das Thema damit erledigt, so Bürgermeister Harald Ehrler. Im Rahmen der Haushaltsberatungen sei zu prüfen, ob der Ausbau in 2003 erfolgen könne.
Man solle sich lieber Gedanken um wirklich "brisante Verkehrssituationen" in Waldbronn machen, so Prof. Manfred Hübscher (CDU). Franz Masino (SPD) kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die Fußgängerampel beim Bahnhof Reichenbach, die von vielen Schülern genutzt werde, vor kurzem über ein Woche außer Betrieb war, obwohl dies den zuständigen Behörden bekannt war. Kritik an der Stellungnahme der Fachbehörden zur Induktionsschleife über Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV).

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