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18.02.2006 Sängerball bei der Concordia

Ein Festmenü der Freude
Sängerball der Concordia mit mehr als 100 Mitwirkenden

Zum großen Finale nach knapp fünf Stunden versammelten sich alle närrischen Mitwirkenden nochmals auf der Bühne

Mit einer fast fünfstündigen Sitzung feierten die Narren des Gesangverein "Concordia" Reichenbach "ein Festmenü der Freude". Musikalisch umrahmt wurde der Sängerball von der Gruppe "Venturas", die nach dem offiziellen Programm noch zum Tanzen einlud. Der Sängerball wird mit vollem Programm am kommenden Samstag, 25. Februar um 19:44 Uhr nochmals wiederholt.

Das Mottolied "Festmenü der Freude" sang
Kurt Bechtel mit seinem Background-Chor

Nach Einmarsch und dem schmissig und exakt auf die Bühne gezauberten Gardetanz der "Rot-Grünen Funken", Einstudierung Gesine Schwab und Iris Anderer, begrüßte Sitzungspräsident Achim Waible alle Narren im Saal, unter ihnen auch Waldbronns Schultes Harald Ehrler. Das Mottolied vom "Festmenü der Freude" überbrachte dann Kurt Bechtel mit seinem Background-Chor Gaby Bechtel, Melanie Bechtel, Andrea Kreichgauer und Simone Brandel-Schwab.
Im Mittelpunkt des Sängerballs standen, wie bei der Concordia schon Tradition, die Gruppen. Die 15-köpfige Kindergarde brachte in der Einstudierung von Petra Zeyer und Isabella Kunz das

Edelbert Schuster als Mozart

Märchen vom Schneewittchen auf die Bühne und erntete dafür eine erste Concordia-Rakete. Zusammengetan hatten sich in diesem Jahr Jugendgarde und Frauentanzgruppe, Sitzungspräsident Achim Waible sprach mit Zustimmung der närrischen Zuschauer von einer gelungenen Koproduktion. Mit annähernd 50 Mitwirkenden spielten sie unter der Leitung von Nicole Zeyer in ihrem zweigeteilten Auftritt Szenen aus dem Musical "Mamma Mia".
Etwas ganz Besonderes hatten sich die "Rot-grünen Funken" für ihren Showtanz ausgedacht. Da ihre bisherigen Leiterinnen Iris und Katrin Anderer sowie ihre Schwester Gesine Schwab nach dieser Kampagne ihr Amt abgeben, machten sie den Showtanz zu einem Rückblick auf elf Jahre "Anderer". Ob in Afrikas Tierwelt, im Emergency-Room, bei den alten Römern, mit Ausschnitten aus "Amadeus" oder aus "Arielle der Meerjungfrau", immer waren es ideenreiche Choreographien, die hier nochmals in die Erinnerung zurückgerufen wurden. Die einzelnen Passagen zeigten die Vielfalt der Einstudierungen und Ideen, aber auch die Vielfalt der von Rosi Lechner geschneiderten Kostüme.
Die "Froschteichsänger", heuer in der Besetzung Kurt und Klaus Bechtel, Manfred Blach und Werner Schottmüller heizten dem närrischen Publikum mit ihren Stimmungs- und Mitmachliedern ebenso ein wie zum Schluss die 34-köpfige Gaudi-Gugge, die mit ihrem Auftritt das große Finale einläutete, zu dem sich nochmals alle Mitwirkenden zu dem Lied "Viva Concordia", angestimmt von den Froschteichsängern, auf der Bühne versammelten.

Der Narrenchor bei seiner Liebeserklärung auf Badisch an Bürgermeister Harald Ehrler

Der Narrenchor glossierte in den Texten von Gaby und Kurt Bechtel, begleitet von Alois Horsch und Winfried Fang, zunächst die große Politik. Haushaltsloch und "Zirkus der Reformen" waren ihre Themen. Aber auch aktuelle Trends wie die Nordic-Walking-Welle, -"altes Fett am Stiel"- wurden vom Narrenchor närrisch beleuchtet. Zu Waldbronn fragten sie "Lebt unser schönes Waldbronn noch?" und ernteten vom Saal ein begeistertes "Ja".

Jugendgarde und Frauentanzgruppe zeigten Ausschnitte aus dem
Abba-Musical "Mamma Mia"

In die Bütt stiegen zunächst Edelbert Schuster als Mozart, der immer wieder ein Stück

aus seiner "kleinen Nachtmusik" spielte und dabei Einblicke in die gesamte Republik gab. Als Bauersfrau aus Reichenbach kam auch in diesem Jahr wieder Gaby Horatschek, die von ihrer Kuh Bärbel, ihrem Mann Otto und ihrem schweren Beruf als Bauersfrau erzählte. Die beiden Putzfrauen Jutta Kleiner und Andrea Kreichgauer lasen in der "Rentner-Bravo", der Apotheken-Rundschau, lästerten über die Nachbarn in Busenbach und Etzenrot und hatten überhaupt viele erfrischend neue Kalauer auf Lager.


             Achim Waible als Vincenz


 

Die Kindertanzgruppe mit "Schneewittchen und die 7 Zwerge"

Ein Mikrofon ohne Bütt oder Pult, dann kann nur noch Vincenz alias Achim Waible kommen. Begeistert begrüßt -"Habt ihr schun uff mich gwarded?"- stellte er sich als Alleinunterhalter -für eine Frau und sieben Kinder- vor, berichtete in seiner unnachahmlichen Art von seinen zahlreichen Auftritten und seinen Erlebnissen mit einem Busenbacher in Italien und setzte so nochmals einen Höhepunkt in dem insgesamt gelungenen Sängerball.

Mit einem Potpourri aus den Showtänzen der vergangenen elf Jahren, auf unserem Bild ein Ausschnitt aus dem Musical "Amadeus", warteten die Rot-Grünen Funken auf

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