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12.02.2006 Kammerkonzert der Musikschule

Kammerkonzert eröffnete Jubiläumsjahr
Musikschule Waldbronn besteht seit 25 Jahren

Das "Collegium a Rhythmicum" aus Karlsruhe gestaltete das Kammerkonzert in der Reichenbacher Pfarrkirche St. Wendelin

Ihren 25. Geburtstag kann die Musikschule Waldbronn in diesem Jahr feiern. Den Auftakt markierte ein gut besuchtes Kammerkonzert in der Reichenbacher Pfarrkirche St. Wendelin. Gestaltet wurde es vom "Collegium a Rhythmicum", einer Karlsruher Vereinigung von Amateurmusikern, die unter der Leitung von Toni Reichl stehen, der auch das Kammerorchester der Musikschule dirigiert und als Lehrer tätig ist. Am Cembalo unterstützte Gerit Reichl gewohnt sicher das Orchester, auch sie Lehrerin an der Musikschule Waldbronn. Für das Konzert hatte Toni Reichl Werke der Barockzeit ausgesucht.

Als Solisten wirkten  Annika Schwab und Sandro Eramo mit

Den Auftakt bildete das dreisätzige "Concerto in G-Dur" für Streicher und Basso Continuo von Antonio Vivaldi. Die Zuhörer lernten hier ein heiteres Werk kennen, das vom Orchester auch luftig und leicht gespielt wurde. Von Georg Philipp Telemann stammte das viersätzige "Konzert e-moll" für Blockflöte, Querflöte, Streicher und Basso continuo, bei dem mit Annika Schwab (Querflöte) und Sandro Eramo (Blockflöte) zwei Schüler der Waldbronner Musikschule den Solopart spielten. Mit hoher Musikalität und technischem Können meisterten sie auch die virtuosen Teile dieses Konzerts. Sehr schön gelang ihnen dabei im 2. Satz, einem "Allegro", die Zwiesprache zwischen Block- und Querflöte auf der einen und dem antwortenden Orchester auf der anderen Seite. Toni Reichl war dabei mit dem Orchester den beiden jungen Solisten ein sicherer Begleiter.

Katrin Kümmel und Kaori Ginthör spielten die Soloviolinen in Bachs Doppelkonzert

Als nächstes hatte das Orchester von Johann Friedrich Fasch die "Sinfonie A-Dur" für Streichorchester und Generalbass auf dem Programm. Reizvoll dabei war das rhythmisch apart akzentuierte "Allegro" am Schluss. Den Schlusspunkt setzte das "Doppelkonzert d-moll" für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo von Johann Sebastian Bach. Kaori Ginthör und Katrin Kümmel, beide Lehrkräfte an der Musikschule, gestalteten den Solopart. Eingängig das Thema im Mittelsatz, einem "Largo ma non tanto", von beiden Violinen klangschön und mit sattem Ton gespielt und aus dem Wechselspiel zwischen 1. und 2. Violine seinen musikalischen Reiz bezog.
Einen Zeitsprung machten Orchester und Dirigent mit der Zugabe, die mit einem Satz aus "Palladio" von dem 1944 geborenen walisischen Komponisten Karl Jenkins stammte, im Stil aber sich sehr gut an den Abend mit Barockmusik anfügte. Damit bedankten sich Musiker und Dirigent für den reichlich gespendeten Applaus.

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