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07.02.2006 Spenden für Hospiz

Hospizarbeit in Auerbach geht zu Ende
Neues "Hospiz Arista" in Ettlingen übernimmt die Aufgaben

Obere Reihe von links: Professor Bernhard Lenze vom Vorstand des Hospizvereins Waldbronn, Bürgermeister Rudi Knodel (Vorstandsmitglied der Hospiz-Stiftung), Wilfried Ludwigs, Vorstandsvorsitzender der Hospiz-Stiftung, Dr. Nils Herter (Koordinator Hospizdienst westlicher Enzkreis), unten von links: Gundi Kröner (Hospizdienst westlicher Enzkreis), Irena Celing (Heimleitung Hospiz Sonnenlicht), Dore Dinkelmann-Möhring (Vorsitzende des Stiftungsrates), Liselotte Lossau (Vorstandsmitglied Hospiz-Stiftung).
Foto: Gemeinde Karlsbad

 

Die Hospizstiftung Karlsbad-Waldbronn übergab jetzt Spenden in Höhe von insgesamt 9.900 Euro. Wilfried Ludwigs, Vorstandsvorsitzender der Hospiz-Stiftung Karlsbad-Waldbronn sowie die Vortandsmitglieder Liselotte Lossau und Dore Dinkelmann-Möhring als Vorsitzende des Stiftungsrates freuten sich zusammen mit Bürgermeister Rudi Knodel in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Hospiz-Stiftung, die Hospizarbeit in folgenden Bereichen unterstützen zu können: Notfallseelorge in der Region Karlsruhe - Projekt "Sterbebegleitung am Unfallort" mit 400 Euro, Hospizdienst westlicher Enzkreis Projekt "Kinderhospizarbeit" mit 500 Euro, Ambulanter Hospizdienst Karlsbad-Waldbronn mit 500 Euro und das Hospiz Sonnenlicht mit 8.500 Euro.
An dem Übergabetermin im Hospiz Sonnenlicht in Karlsbad-Auerbach präsentierte die Hospizstiftung auch ihre Arbeit. Seitens der Spendenempfänger waren Irena Celing (Heimleitung Hospiz Sonnenlicht), Professor Bernhard Lenze (Ambulanter Hospizdienst und Hospizverein als Träger des Hauses Sonnenlicht) sowie Gundi Kröner (Hospizdienst westlicher Enzkreis) und Dr. Nils Herter (Koordinator Hospizdienst westlicher Enzkreis) anwesend. Wilfried Ludwigs informierte über die Arbeit der 2001 gegründeten Hospiz-Stiftung im Jahr 2005 die von dem Schlüsselprojekt "Hospiz - Herbergen auf dem Lebensweg" geprägt war.
Aufgebaut wurde inzwischen die Internet-Plattform
www.hospiz-karlsbad-waldbronn.net. Dieser elektronische Wegweiser soll den Bürgerinnen und Bürgern von Karlsbad und Waldbronn barrierefrei den Zugang zu hospizlichen Angeboten erleichtern und damit die Lebensqualität erhöhen.
Das Hospiz Sonnenlicht stand im Mittelpunkt der Förderung. Der 1986 gegründete Hospizverein Waldbronn hatte 1991 ein Altenheim in Karlsbad-Auerbach übernommen, nannte es "Hospiz Sonnenlicht" und entwickelte in diesem Rahmen erste hospizliche Angebote. So wurde das Altenheim zum Pflegeheim mit Hospizangeboten und dann 1998 eines der ersten offiziell anerkannten Hospize in Deutschland. Trotz vergleichsweise niedriger Betriebskosten war der Träger verpflichtet, jährlich circa 100.000 Euro selbst zu finanzieren.
So begann die Suche nach neuen Partnern für den stationären Hospizbetrieb. Diese Phase gehe mit der Betriebsaufnahme des "Hospiz Arista" in Ettlingen zu Ende. Bis Ende Februar wird das Hospiz Sonnenlicht weiter seine Aufgabe erfüllen. Seit der Anerkennung seien im Hospiz Sonnenlicht mehr als 600 Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet worden. Damit habe der Hospizverein Waldbronn Zeichen gesetzt. Zur Ablösung der bestehenden Darlehen und für den laufenden Betrieb habe die Hospizstiftung 8.500 Euro zur Verfügung gestellt. Spenden für das Hospiz Sonnenlicht seien - insbesondere zur Darlehensablösung - nach wie vor willkommen. Das Spendenkonto lautet: Hospizverein Waldbronn, Konto 1602002 bei der Sparkasse Ettlingen, BLZ 66051220.
Abschließend zeigte sich Wilfried Ludwigs erfreut darüber, dass man im vierten Jahr der Hospizstiftung mehr als 150.000 Euro an Stiftungsvermögen habe. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Förderern. Allerdings seien für die dauerhafte Sicherung der Hospizarbeit in Karlsbad und Waldbronn weit mehr Mittel erforderlich. Weitere Infos unter
www.hospiz-karlsbad-waldbronn.net/stiftung - Stiftungskonto: 1096726, Sparkasse Ettlingen BLZ 66051220. 

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