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03.02.2006 Mit der Lyra auf Reisen

Auf Reisen mit der "Lyra-Air"
Gelungene Prunksitzung eröffnete Waldbronner Fastnacht

Das große Finale nach der vierstündigen Prunksitzung vereinte nochmals alle närrischen Akteure des Musikverein "Lyra" Reichenbach auf der Bühne

Schon fast traditionell eröffnete der Musikverein "Lyra" Reichenbach mit seiner Prunksitzung unter dem diesjährigen Motto "Mit der Lyra um die Welt" die Fastnachtskampagne in Waldbronn. Gut vier Stunden ging das närrische Vergnügen, zu dem Sitzungspräsident Manfred Hübscher mit Bürgermeister Harald Ehrler auch den Schirmherrn der Waldbronner Fastnacht unter der frohgestimmten Narrenschar im Kurhaus begrüßen konnte.

Mit einer Polonaise brachten die Stimmungssänger auch den Schirmherrn Bürgermeister Harald Ehrler in Bewegung


Umrahmt wurde das Ganze durch die Narrenkapelle des Musikvereins, die in diesem Jahr unter der Leitung von Bernd Baral stand. Im Verlauf der Sitzung wurden zahlreiche "Promis" auf die Bühne gebeten und mit dem Jahresorden der Lyra ausgezeichnet.

Die "Tanzmäuse" des Musikvereins bei ihrem Showtanz

Ein Augenschmaus waren wieder die Tanzgruppen, allen voran die "Tanzmäuse", die mit ihrem schmissigen und exakten Gardetanz, Einstudierung Michaela Walther, die Sitzung eröffneten und im Verlauf des Programms auch mit ihrem Showtanz gefallen konnten, den Nadja Deis, Ines Ochs und Marie Wetzstein choreographiert und einstudiert hatten. Bei den Tanzmäusen konnte Präsident Manfred Hübscher Sandra Geisert, Silke Endres, Ines ochs und Katja Schwab für elf Jahre Mitwirkung in einer der Garten auszeichnen.

Die Kindergarde des Musikverein "Lyra" Reichenbach

Die Herzen der Narren flogen aber auch der Kindergarde zu, deren Darbietung Heike Strack einstudiert hatte. Getanzten Basketball zeigte die Jugendgarde unter der Leitung von Nadja Deis, Ines Ochs und Marie Wetzstein. Ein Höhepunkt bildete auch wieder das Männerballett unter der Leitung von Elke Auer mit dem originellen Tanz der russischen Schönheiten. Für Stimmung sorgten zudem die beiden Schunkelrunden mit den Vorsängern Julia Löffler und Willibald Masino, die mit einer Polonaise auch den ganzen Saal auf Trab brachten.

Als Basketballer tanzte die Jugendgarde über die Bühne

Nachdem die Reiseteilnehmer im Saal mit den Sicherheitsvorkehrungen der "Lyra-Air" vertraut gemacht waren, ging es im Programm Schlag auf Schlag. Waltraud Kieweg als Billigfliegerin startete morgens, um in Rom Brötchen einzukaufen, wobei sie feststellte, dass an Bord "nix erlaubt, aber alles verboten war" und im Unterhaltungsprogramm die Stewardess die Zeitung für alle vorlas. "Die drei Tenöre" des vergangenen Jahres, Daniel Becker, Markus Reiser und Matthias Strack, hatten umgesattelt und kamen jetzt als Pianisten, die vor ihrem Auftritt aber ein bekanntes Potenzmittel brauchten.

Als Nachtwächter leuchtete Sitzungspräsident Manfred Hübscher in manchen Winkel der Politik

Manfred Hübscher leuchtete als Nachtwächter in manchen dunklen Winkel und "nahm die Dinge ins Visier, die nicht nur zur Fasenacht die dämlich Menschheit macht". Mit seiner Laterne leuchtete er in die große und in die Kommunalpolitik. Die "blaue Bücke und "Kindergarten da, Kindergarten weg" waren nur einige der Themen seines gelungenen Vortrags. Als "Airbasereinigerinnen" erzählte sich Elke Auer und Stefanie Roth vom Urlaub, aus ihrem Eheleben, ein gelungener, komischer Vortrag von Mutter und Tochter.

Zeremonienmeister Hansi Mess mit
Weltenbummlerin Monika Mess

 

 

 

 

Monika Mess war als Weltenbummlerin weit herumgekommen, von Italien bis zu den Bahamas. In bewährter Weise waren auch die beiden Stammtischbrüder Klaus Auer und Willibald Masino auf Reisen. Beim Packen der Koffer fanden sie noch Zeit, sich über Frauen, Küche und Enkel zu unterhalten und sich auch in der Nachbarschaft umzuschauen.
Als "Reiseleiter von Schottenreisen" war Thomas Auer entsprechend gewandet. Kurz und prägnant berichtete er von seinen Erlebnissen mit Reisenden, unter denen auch Busenbacher und Etzenroter waren. Horst Weber entwickelt sich langsam zu einem Original der Lyra-Fastnacht. Als Zeitungsausträger machte er sich so seine Gedanken über den Ort, sinnierte über die neue Farbe des Kurhauses und wunderte sich, dass der Bürgermeister auch noch eine andere Farbe als blau kennt, las in der Zeitung von der blauen Brücke, der alten Fabrik, um schließlich bei "Reichenbach aktuell" zu landen, wo er schräge Weihnachtsbäume und die Postagentur humoristisch auf die Schippe nahm. Den Etzenrotern schrieb zum Verkauf des Rathauses ins Stammbuch: "Ohne Rathaus nix mehr mit Selbständigkeit! Hättet ihr den Turm g'nomme, hättet ihr wenigstens drübergucke könne!"

"Russische Schönheiten" wirbelten beim Männerballett über die Bühne

Den Schlusspunkt setzten wieder die "Lyra-Fetzer" mit ihrem Frontmann Manfred Hübscher. Sie heizten den Narren im Saal nochmals gehörig ein und brachten sie zum kräftigen Mitsingen. Zum großen Finale versammelten sich nochmals alle Mitwirkenden auf der Bühne des Kurhauses vor dem von Horst Weber gestalteten Bühnenbild.

 

 

 

Horst Weber bei seiner gelungenen Nummer als Zeitungsausträger

 

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