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12.06.2002 Gemeinderat: Ausbau Almenweg vergeben

Almenweg Vergabe

Kanal- und Wasserleitung werden im Reichenbacher Almenweg saniert. Im Zug dieser Arbeiten wird auch die Fahrbahndecke komplett erneuert und der weitgehend Gehweg auf eine Breite von 1,70 m gebracht.

Kanalarbeiten im Almenweg vergeben

Auch Straße wird neu gestaltet

Einstimmig vergeben wurden in der Gemeinderatssitzung die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Reichenbacher Almenweg. Den Auftrag erhielt eine Ettlinger Baufirma zum Angebotspreis von 227.803,60 Euro als günstigster Bieter.
Frank Zündorf, Leiter des Ortsbauamts, erläuterte in der Sitzung die vorgesehenen Maßnahmen, die im Ausschuss für Umwelt und Technik im Juli vergangenen Jahres vorberaten wurden. Auslöser der Maßnahme ist der Kanal im Almenweg, der stark schadhaft ist. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch eine Aufweitung von 300 auf 500 mm vorgenommen werden. Außerdem soll die Wasserleitung in den Straßenraum verlegt werden, da sie auf derzeit auf Privatgrundstücken verlaufe und nicht grundbuchlich abgesichert sei und zudem dieser Leitungsstrang durch Lochfraß stark in Mitleidenschaft gezogen werde.
Der Ausschuss für Umwelt und Technik habe seinerzeit zwar den kompletten Ausbau wegen Grundstückschwierigkeiten zurückgestellt. Da jedoch die Arbeiten am Kanal und der Wasserversorgung größere Aufgrabungen mit sich bringen, muss der Almenweg eine neue Fahrbahndecke erhalten. Außerdem müsste das deformierte Pflaster des Gehwegs gerichtet werden. Deshalb wurden auch Straßenbauarbeiten in die Ausschreibung mit aufgenommen. Neben der kompletten Fahrbahndecke soll dann statt des Bordsteins eine 50 cm breite Pflasterrinne gebaut werden. Auch der zu schmale Gehweg soll in diesem Zug auf 1,70 m verbreitert werden, wobei allerdings die letzten 20 m wegen Grundstücksfragen nur noch mit 1,20 m ausgebaut werden können. Klar sei aber, dass der Gehweg den gleichen Unterbau erhalte wie die Straße, so dass Schäden durch Überfahren nicht mehr zu befürchten seien.
Die Breite von 1,20 m bemängelte in der Diskussion Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV). Einen Bordstein statt der Rinne regte Roswitha Bichler (CDU) an, da sonst die Autos den Gehweg mit benutzten, da die Straße mit 4,50 m ohnehin schmal sei. Für die Rinne sprach sich dagegen Werner Anderer (CDU) aus. Sie sei eine optische Aufwertung. Da dieser Bereich nur wenig von Fußgängern frequentiert werde, sei auch keine Gefährdung zu befürchten. "Die Rinne wird den Autos gut tun", stellte Franz Masino (SPD) lapidar fest. Ebenfalls für die Rinne sprach sich Prof. Manfred Hübscher (CDU) aus. Wer dort fahre, wisse um die schmale Straße, und zudem gingen "die Autofahrer dort sicher nicht auf Fußgängerjagd".

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