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31.12.2005 Silvesterlauf 2005

175 Läufer begrüßten das Neue Jahr
Waldbronner Silvesterlauf mit gutem Zuspruch

Vor dem Start trugen sich die Läuferinnen und Läufer in eine der ausliegenden Listen ein

Schneematsch und auch ein wenig Regen machten den über 170 Läuferinnen und Läufern beim 17. Waldbronner Silvesterlauf etwas zu schaffen. Dennoch, so die Meinung vieler Läufer, war die Strecke durch die Wetterbedingungen zwar etwas schwerer als gewohnt, -"man musste einfach vorsichtiger sein"- aber durchaus machbar. Ausgerichtet wurde der Lauf auch in diesem Jahr von der Jedermann-Sportgruppe der Gemeinde Waldbronn um Karl Vogel. Die Schirmherrschaft hatte Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler, den Startschuss gab Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle, der gemeinsam mit Karl Vogel die Läuferinnen und Läufer, und sich selbst, auf die Strecke schickte.

Begrüßt wurden die Sportler vor dem Start von (vorne v.li.) Karl Vogel, Mitorganisator Gerhard Vogel und Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle

Fast familiär geht es beim Waldbronner Silvesterlauf zu. Die Läuferinnen und Läufer, die aus fast der ganzen Region kommen, kennen sich oft schon seit vielen Jahren, entsprechend herzlich fallen die Begrüßungen aus. Zu dieser Atmosphäre trägt sicher auch bei, dass es beim Waldbronner Lauf nicht so sehr um Zeiten geht, jeder, so die Philosophie von Karl Vogel, soll seine individuelle Leistung erbringen.
Routiniert liefen die Vorbereitungen in der Festhalle mit Karl Vogel und seinen Hilfstruppen, den Familien Gerhard Vogel und Hugo Schottmüller sowie der "grafischen" Abteilung um Malermeister Franz Csernalabics. Wie in den Vorjahren konnten die Sportler unter drei Strecken wählen, die über die Kurparkbrücke ins Albtal führten. Für die 24 Fünf-Kilometer-Läufer war im Hetzeltal der Wendepunkt, die 97 Sportler, die die 10-Kilometer-Strecke angingen, fanden ihren Wendepunkt zwischen Neurod und Fischweier, während die 22 Läuferinnen und Läufer, die die 20-Kilometer-Distanz unter ihre Sohlen nahmen, am Ortseingang von Marxzell wenden durften. Mit 32 Teilnehmern waren die Walker, mit und ohne Stöcke, wieder eine starke Gruppe.

Dominic Csernalabics und Gerhard Vogel
bei der Ausgabe der Urkunden

Nachdem sich vor dem Start alle in Listen eingetragen hatten, begann die Arbeit in der Festhalle Waldbronn. Gitta Oden sowie Franz und Dominic Csernalabics schrieben die Urkunden für die Läufer, Gerhard Vogel und Hugo Schottmüller richteten mit ihren Frauen Glühwein, Tee und Neujahrsbrezeln, die alle nach der Zielankunft erhielten, und überprüften ein letztes Mal die Duschkabinen in der Festhalle.
In der Pause konnte aber auch etwas Statistik betrieben werden. Danach war der 1997 geborene Max Hohmann der jüngste Teilnehmer, der zudem noch die 10 Kilometer lief. Schon fast traditionsgemäß war Organisator Karl Vogel, Jahrgang 1927, der älteste Teilnehmer.
Dann aber trudelten auch schon die ersten Läufer ein, denen an der Ziellinie ihre Zeit zugerufen wurde. Nach 27:48 Minuten kamen Gerhard Keller und Peter Lichtenberg zeitgleich von der 5-Kilometer-Strecke zurück. Der erste Walker erreichte nach 43:34 das Ziel, kurz vor Stefan Martin, mit 44:02 dem ersten 10-Kilometer-Läufer. Zeitgleich kamen nach 1:29:45 Bernhard Becker (65) und Andreas Dressler (69) als mit die Ältesten im Feld von der 20-Kilometer-Strecke zurück. Karl Vogel als ältester Teilnehmer kehrte übrigens nach 44:11 von der Fünf-Kilometer-Strecke zur Festhalle zurück, während der Jüngste im Feld nach beachtlichen 60:39 Minuten im Ziel ankam, allerdings war er zehn Kilometer gelaufen.

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