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22.12.2005 Spende Kolpingsfamilie Reichenbach

Nikolausspenden für Kinderheim
Kolpingsfamilie Reichenbach übergab Erlös aus Nikolausdienst

Markus Kraft (li.) und Klaus Schwab übergeben die Spende der Kolpingsfamilie Reichenbach am Jeannette Schmidt vom St. Antoniusheim in Karlsruhe

Seit vielen Jahren schon gibt die Kolpingsfamilie Reichenbach Familien die Möglichkeit, am Nikolaustag selbst den Heiligen in ihre Wohnung zu holen. Mitglieder der Kolpingsfamilie stellen sich unentgeltlich in den Dienst dieser guten Sache. Zwischen 40 und 50 Anforderungen hat die Kolpingsfamilie dabei jährlich zu bewältigen. Dabei komme es ihnen auch darauf an, etwas von der Lebensgeschichte des heiligen Bischofs zu vermitteln, so Klaus Schwab.
Der Nikolausdienst wird von der Kolpingsfamilie geleistet, ohne ein festes "Honorar" dafür zu verlangen. Allerdings bittet man immer um eine Spende, die einem sozialen Zweck zufließt. 700 Euro waren in diesem Jahr zusammengekommen, die den Tagesgruppen im St. Antoniusheim in Karlruhe Mühlburg von Klaus Schwab und Markus Kraft übergeben wurden, die sich bei dem Besuch auch davon überzeugen konnten, dass ihre Spende an der richtigen Stelle angekommen ist.
Jeannette Schmidt, die Leiterin der Tagesgruppen, berichtete dabei über die Arbeit dieser Einrichtung, in der Kinder betreut werden, die zu Hause keine Förderung erfahren oder auch in Gefahr sind, weil im Elternhaus Drogen, Streit und Gewalt vorherrschen. Um diese Kinder zu betreuen, gibt es stationäre Gruppen, bei denen die Kinder ausschließlich im Heim untergebracht sind, aber auch Tagesgruppen, wo es verantwortbar ist, so Jeannette Schmidt, dass die Kinder Abends nach Haus zurückkehren. Dabei wird aber begleitend auch mit den Eltern gearbeitet. Die Spende der Reichenbacher Kolpingsfamilie kam zur rechten Zeit, muss doch für eine neue Tagesgruppe mit Vorschulkindern Spiel- und Lernmaterial beschafft werden.

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