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12.12.2005 Agilent bezog neues Gebäude

Agilent investierte zehn Millionen
Neues Waldbronner Betriebsgebäude eingeweiht

Das neue Betriebsgebäude von Agilent Technologies

Zufriedenheit herrschte bei der Einweihung des neuen Firmengebäudes von Agilent Technologies in Waldbronn. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Bill Sullivan, war eigens aus dem kalifornischen Pao Alto angereist um den Schlüssel für das Gebäude entgegen zu nehmen. Auf drei Geschossen wurde eine Nutzfläche von rund 3 500 Quadratmeter für Büro- und Konferenzräume geschaffen. Im Untergeschoss entstand ein Parkdeck. Parallel dazu wurde die bestehende Cafeteria erweitert und mit dem Neubau über eine verglaste Brücke verbunden.

Den Schlüssel für das neue Gebäude nahm der Vorstandsvorsitzende von Agilent Technologies Bill Sullivan (links) von Architekt Willi Burk (rechts) entgegen, in der Mitte Geschäftsführer und Standortsleiter Günter Nill

"Wir haben es in einer Rekordzeit von etwa sieben Monaten geschafft", freute sich der Vorsitzende der Geschäftsführung Agilent Deutschland, Reinhard Hamburger, über die termingerechte Fertigstellung des zehn Millionenprojektes. Da Ministerpräsident Günther H. Oettinger verhindert war, überbrachte er dessen Glückwünsche und Anerkennung für das bewusste Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.
"Es ist ein schönes Gebäude, das uns lange Zeit gute Dienste leisten wird", sagte Geschäftsführer und Standortsleiter Günter Nill über das erste komplett neu errichtete Gebäude in der Geschichte von Agilent Technologies. In seinem als "eine Geschichte mit Zukunft" betitelten Vortrag gab er einen Überblick über die Entwicklung des seit 1978 bestehenden Standortes Waldbronn. Momentan sind 650 Mitarbeiter im Geschäftsbereich Life Sciences und Chemische Analysetechnik beschäftigt. Als Kernaufgaben nannte er Entwicklung, Vermarktung und Fertigung. Den Jahresumsatz bezifferte er mit 400 Millionen Dollar. Da im nächsten Jahr ein neues Produkt eingeführt werde, habe man die Einweihung etwas vorgezogen. "Es wurde gute Arbeit geleistet", lobte Nill die ausführenden Firmen und dankte dem Waldbronner Rathaus für die gute Zusammenarbeit.
"Ich freue mich, dass sich Agilent klar zum Standort Waldbronn bekennt", sagte Bürgermeister Harald Ehrler über die Investition des größten Arbeitgebers und Steuerzahlers der Gemeinde.
4.300 m³ Beton und 450 Tonnen Betonstahl wurden in dem neuen Gebäude verbaut, erläutert Sigbert Wütz vom Generalunternehmer Baresel AG aus Stuttgart. Obwohl es anfangs zu einer Verzögerung kam, da die Gründung umgeplant werden musste, habe man den Fertigstellungstermin eingehalten. "Es ist vollbracht", freute sich Architekt Willi Burk vom gleichnamigen ausführenden Planungsbüro in Calw. "Das Neue steht selbstbewusst ohne das Alte zu stören", charakterisierte er das Gebäude mit der 3.300 Quadratmeter großen Glasfassade in filigraner Stahl-Pfostenriegelbauweise.
Text und Bild von der Schlüsselübergabe mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten Ettlingen.

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