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12.12.2005 Infotafel am Brunnenplatz

Winterszeit ist Einbruchszeit
Gemeinsame Aktion von Polizei und Gemeinde Waldbronn

Eine Infotafel zum Thema "Winterszeit ist Einbruchszeit" wurde jetzt am Reichenbacher Brunnenplatz durch den Förderverein "Sicherer Südlicher Landkreis" aufgestellt. Dazu waren Werrner Raab, Vorsitzender des Fördervereins (Mitte), Bürgermeister Harald Ehrler und Norbert Vogel Leiter des Polizeipostens Waldbronn, gekommen

Durch Bürgermeister Harald Ehrler wurde jetzt zusammen mit dem Vorsitzenden des Fördervereins "Sichererer Südlicher Landkreis (FöSSL)" Werner Raab und Norbert Vogel, Leiter des Polizeipostens Waldbronn, am Brunnenplatz in Waldbronn eine Aktion zum Thema "Winterszeit ist Einbruchszeit" gestartet.
Um das Thema stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, wurden auch in Waldbronn im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention mit Unterstützung des Fördervereins "Sicherer Südlicher Landkreis (FöSSL)" sowie des Polizeireviers Ettlingen eine großflächige Tafel an der Ortsdurchfahrt Pforzheimer Straße aufgestellt.
Hintergrund dieser Aktion ist die Tatsache, dass mit der nun früher einsetzenden Dämmerung die Wohnungseinbrüche wieder  zunehmen werden. Innerhalb der Gemeinde Waldbronn mussten Im Jahr 2005 bislang 11 Wohnungseinbrüche bearbeitet werden (2004; 13 Einbrüche.). Damit es nicht mehr werden,    nachfolgend einige Informationen zur Vermeidung von Wohnungseinbrüchen.
"Einbrecher kommen nur nachts"
Irrtum! Einbrecher kommen meistens tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist, nämlich zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Gerade in der dunklen Jahreszeit nutzen die Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus, um schnell und unbemerkt in nicht beleuchtete Ein- oder Zweifamilienhäuser zu gelangen.
Während sich in den Sommermonaten vieles draußen abspielt und somit auch fremde Personen eher auffallen, werden Fremde in der Dämmerungszeit selten wahrgenommen.
Falsch ist die Meinung "die Einbrecher kommen überall rein".
Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete "Profis sind. In über 75 % aller Einbrüche nutzen sie schlecht gesicherte und daher leicht zu überwindende Terrassen-, Balkontüren und Fenster, um in die Wohnungen zu gelangen. Oft reicht hierzu ein einfacher Schraubenzieher.
Die meisten Täter lassen sich vielmehr von einfachen, aber wirkungsvollen technischen Sicherungen abhalten.  Denn Sicherungstechnik bedeutet für den Täter längere und aufwendigere "Arbeitszeit" und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko.
In Mehrfamilienhäusern läuten die Täter meist vormittags. Oft wird ohne Kontrolle der Türöffner dar Hauseingangstür betätigt. Durch Läuten an den oberen Wohnungen wird festgestellt, ob jemand zu Hause ist.
Als Täter kommen mehrfach Kinder. Jugendliche sowie Frauen in Frage, die oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einem Straßburger Wohnwagenplatz anreisen. Meistens sind diese zu zweit oder zu dritt unterwegs.
Neben den technischen Sicherungseinrichtungen ist aber auch ganz wichtig, dass man bewusst auf verdächtige Personen achtet und misstrauisch ist. Aber noch wichtiger ist, dass jede verdächtige Wahrnehmurig sofort der Polizei gemeldet wird. Dies Ist auch über die Notrufnummer 110 möglich.
Weitere Tipps und Hinweise gibt es in den Broschüren "Ungebetene Gäste" und ''Nachbarschaftshilfe", die bei jeder Polizeidienststelle erhältlich sind. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter
www.polizei-beratung,de. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle ist unter Tel. 0721/939-5045 erreichbar. Auskünfte erhalten Sie auch beim Polizeiposten Waldbronn, Tel. 07243/67779 oder beim Polizeirevier Ettlingen, Tel.  07243/3200-0 .

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