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27.11.2005 Kirchenkonzert in Etzenrot

Musik hilft Kirchenrenovation
Konzert von Kirchenchor und Musikverein Etzenrot

Die Etzenroter Pfarrkirche Herz-Jesu war ein idealer Rahmen für das Kirchenkonzert

Zu Gunsten der Kirchenrenovation gestalteten der Musikverein "Harmonie" Etzenrot  und der katholische Kirchenchor Reichenbach-Etzenrot gemeinsam ein Kirchenkonzert, das sehr gut besucht war. Pfarrer Bernd Peisker begrüßte zu Beginn die Anwesenden.
Den ersten Teil gestaltete das Orchester des Musikverein "Harmonie" Etzenrot  unter der Stabführung von Michael Weber. Die Musiker begannen mit dem Choral "Bist Du bei mir" von Johann Sebastian Bach, der mit seiner schlichten Melodie und einer, wie beim Thomaskantor üblichen kunstvollern Stimmführung für sich einnahm. Ganz anders kam "Os Justi" von Anton Bruckner daher. Schwer und wuchtig, dennoch klar konturiert dargeboten, wenn auch der Etzenroter Kirchenraum für die Brucknersche Klanggewalt manchmal fast zu klein schien. Mittelalterliche Motive hatte der Komponist Jan de Haan in seiner viersätzigen "Suite 1500" verwendet. Modern dann das abschließende "Friends for Life" von Dizzy Stratford. Durch das Programm des Musikvereins führte Ralf Wittmann.
Die Pause zwischen erstem und zweitem Teil wurde durch "Noel" von Th. Dubois überbrückt, das Harald Fritz auf der Orgel stimmungsvoll interpretierte. Den zweiten Teil gestaltete dann der Kirchenchor Reichenbach-Etzenrot mit adventlichen Weisen unter der Leitung von Michael Hilschmann. Mit "Machet die Tore weit auf" von A. Hammerschmidt begann die Sängerinnen und Sänger und stellten hier bereits ihre ausgewogene Zusammensetzung in den einzelnen Stimmen unter Beweis. Der Choral "Wachet auf, ruft uns die Stimme" und das bekannte Adventslied "Und unsrer lieben Frauen, der traumete ein Traum" bewiesen weiter, dass der Chor, von seinem Dirigenten hervorragend geschult, klar und konturiert die mehrstimmigen Sätze darbietet. Das galt auch für "Nun komm, der Heiland" von Ostlander und das jubelnde "Hosianna dem Sohne Davids" von Gesius. Den Schlusspunkt markierte der Chor mit dem anspruchsvollen "Veni, veni Emmanuel" des Ungarn Zoltán Kodaly. Verbindende Texte sprach zwischen den einzelnen Liedern Margret Becker.

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