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16.11.2005 Sitzung des AUT

Kanalbaumaßnahmen in Busenbach
Vollsperrung der Ettlinger Straße im Frühjahr

Kanalumbauten finden im Frühjahr 2006 an den Einmündungen von Kapellenweg (unser Bild) und "Im Reh" statt

Voll gesperrt werden muss die Ettlinger Straße in Busenbach wegen zwei Kanalbaumaßnahmen im Frühjahr 2006. Neu verlegt und teilweise aufdimensioniert werden dabei die Kanäle in den Einmündungsbereichen "Im Reh" und Kapellenweg, wo es öfters zu Überstauungen kam, weil Kanalabschnitte zu gering dimensioniert sind. Für beide Maßnahmen zusammen, denen der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig zustimmte, liegen die Kostenschätzungen bei 126.000 Euro.
Frank Zündorf, der Leiter des Ortsbauamts, erläuterte die bisherige Kanalführung. Danach ist der jetzige Kanal beim Kapellenweg teilweise unterdimensioniert. Zwei 300 mm Rohre münden in ein 300 mm Rohr, weshalb es zu Überstauungen komme. Außerdem seien Zusammenflüsse äußerst ungünstig gestaltet und Schacht- und Kanalteile so schadhaft, dass Abwasser in den Untergrund eindringen kann.
Bei der Einmündung der Straße "Im Reh" gehe es darum, eine alte Kanalverbindung wieder herzustellen. Dadurch könne ein Großteil des Abwassers im Kanal in der Ettlinger Straße verbleiben und die Kanalabschnitte "Im Reh" und Wiesenstraße ließen sich entlasten.
Die beiden Maßnahmen sollen im Frühjahr 2006 durchgeführt werden. Dafür wird die Ettlinger Straße für etwa vier Wochen voll gesperrt. Der überörtliche Schwerverkehr muss dann über Reichenbach geführt werden, der PKW-Verkehr kann die Bahnhofstraße nutzen.
Frank Zündorf gab in den Sitzung noch bekannt, dass im Bereich des Kurhauses mehrere Platanen gefällt werden müssen, da sie zu dicht stehen und ihre Kronen bereits zusammenwachsen. Auch beim Spielplatz in der Zwerstraße wird ausgelichtet. "Sieben Bäume sind etwas heftig für das kleine Grundstück", so Bürgermeister Harald Ehrler. Hier sollen drei Bäume fallen, die zu nahe am Nachbargrundstück stehen und bereits Schäden an einer Mauer verursacht haben. Laut Franz Masino (SPD) wurde schon vor sechs Jahren festgestellt, dass die Bäume zu groß sind, während Gerhard Knobloch (Bündnis 90/Die Grünen) ein Fragezeichen hinter die Baumfällaktion setzte. Schattenspender gingen verloren. Letztlich nahmen die Ausschussmitglieder aber zustimmend Kenntnis von den Maßnahmen.

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