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13.11.2005 Abendmusik im evangelischen Gemeindezentrum

Barockkomponisten standen im Mittelpunkt
Geistliche Abendmusik im evangelischen Gemeindezentrum

Der evangelische Kirchenchor Waldbronn unter der Leitung von Detmar Tetzlaff bei der "Geistlichen Abendmusik"

Unter der Überschrift "Geistliche Abendmusik" fand im evangelischen Gemeindezentrum ein Chor- und Instrumentalkonzert statt. Pfarrerin Bettina Roller begrüßte eingangs die Zuhörer und wünschte, dass die geistliche Abendmusik zu einem besinnlichen Ausklang des Tages führe. Der Schwerpunkt des Programms lag mit einer Ausnahme auf Werken der Barockzeit.
Gestaltet wurde das Konzert durch den Chor der evangelischen Kirchengemeinde Waldbronn mit Detmar Tetzlaff als souveränem Leiter. Der gemischte Chor sang im ersten Teil die "Messe in G-Dur" von Giovanni B. Casali. Von Johann Pachelbel stand das "Magnificat" für gemischten Chor und Orgel auf dem Programm und von Johann Sebastian Bach der Choral "Lobt Gott den Herrn der Herrlichkeit". Nicht aus der Barockzeit stammte das "Kyrie eleison" von Charles Gounod. Bei all diesen Werken stellte der zahlenmäßig nicht sehr große Chor sein Können eindrucksvoll unter Beweis und legte zugleich Zeugnis ab von der gewissenhaften und exakten Schulung und Probenarbeit seines Dirigenten Detmar Tetzlaff.
Die Chorwerke wurden durch Instrumentalwerke umrahmt. Zu Beginn brachte Christa Wetter die "Fantasia chromatica" von Jan P. Sweelinck auf der Orgel zum Erklingen. Später zeigte sie mit "All' elevatione" von D. Zipoli und mit der "Fantasie G-Dur BWV 572" von Johann Sebastian Bach ihr Können.
Bei der "Suite in d-moll" für Cello und Orgel von Caix d'Herveloix begleitete Detmar Tetzlaff den jungen Cellisten Christoph Wagner, der mit beseeltem Ton den Cellopart interpretierte, selbst auf der Orgel. Von Antonio Vivaldi interpretierten die beiden Trompeter Daniel Wimmer und Christian Betz ebenso mit Bravour das "Konzert D-Dur" für zwei Trompeten und Orgel wie danach das "Konzert D-Dur" für die gleiche Besetzung Franceso Manfredini. Beide Werke begleitete Christa Wetter an der Orgel.

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