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27.10.2005 Kunst aus Kinderhand

Kinder brauchen Kunst
Ausstellung mit Kinderbildern aus den Kursen von Anuschka-Gabriele Rausch

Anuschka-Gabriele Rausch Mitte.) bei der Eröffnung der Ausstellung "Große Kunst aus Kinderhand" im Gespräch mit Eltern

Eröffnet wurde die Ausstellung "Große Kunst aus Kinderhand" im Rathaus Waldbronn. Rund 100 Kinderbilder, die in den Volkshochschulkursen von Anuschka-Gabriele Rausch entstanden waren, sind noch bis zum 24. November in allen drei Stockwerken des Rathauses zu sehen. An dieser Ausstellung nahmen Kinder von vier bis 16 Jahren teil. Die Bilkder entstanden zum Teil in den Kursen der Volkshochschule, bei Kindergeburtstagen und bei einer Projektwoche der Anne Frank Schule.

Groß war der Andrang im Rathaus Waldbronn, als die Ausstellung "Große Kunst aus Kinderhand" auch durch den Schulchor der Anne-Frank-Schule eröffnet wurde

"Die Vernissage war ein Erfolg - und das Rathaus steht noch", so der erleichterte Stoßseufzer von Anuschka-Gabriele Rausch nach der Eröffnung. Gut geschätzt 300 Personen, Kinder, Eltern, Omas, Opas, drängten sich im Foyer, es war fast kein Durchkommen mehr, als der Schulchor der Anne-Frank-Schule unter der Leitung von Rektor Rolf Nold trotz Ferienzeit die Vernissage mit zwei Lidern eröffnete. In die Ausstellung führte Bürgermeister Harald Ehrler ein und freute sich besonders, dass so vielen Kinder Leben ins Rathaus bringen. Sein Gruß galt aber auch Jutta Krämer, der Leiterin der Waldbronner Volkshochschule, unter deren Regie die Kinderkurse von Anuschka-Gabriele Rausch stattfinden, und dem Schulchor der Anne-Frank-Schule mit Rektor Rolf Nold an der Spitze.
Als die Künstlerin Jahr 2004 ihr Atelier Kunst(T)raum eröffnete, war der Grundgedanke: "Kinder brauchen Kunst und jedes Kind ist ein Künstler!"
Gerade heute, wo schon Kinder oft nur nach Leistung beurteilt werden, müsse das

Bei der Vernissage

Selbstvertrauen in die kreativen Eigenschaften eines jeden Einzelnen gestärkt werden. Jedes Kind trage unendlich viele Fähigkeiten in sich. Ob und wie sie aktiviert werden, hänge von verschiedenen Dingen ab. Durch das Malen fühlten die Kinder die Kraft der Kreativität, Ruhe in sich, gewinnen Vertrauen in die eigene Stärke und entwickelten oft ungeahnte Ausdauer. Dieser Weg auf der Suche nach verborgenen Talenten sei auch ein Abenteuer für die Kinder, wenn sie überlegten, was ihnen besonders Spaß mache und wie sie ihre Neugier, ihre Träume, Phantasien, Ideen und Wünsche in Farben und Formen umsetzen können.
Das Interesse an den Kursen ständig gewachsen, so dass ich in Zusammenarbeit mit der VHS neue Kurse ausgearbeitet wurden. Derzeit finden in der Woche zwischen zwei und drei Kinderkurse statt. Die Kurse sind in Altersgruppen unterteilt und die Jüngsten sind vier, die Ältesten 16 Jahre.
Die Gruppen bestehen aus höchstens acht Kindern und bei der Betrachtung der Bilder großer Maler wie z.B. Friedensreich Hundertwasser, Claude Monet, Salvador Dali und beim eigenen Gestalten mit verschiedenen Malmitteln auf der Leinwand eröffnet sich den Kindern die Möglichkeit, mit allen Sinnen das Malen als besondere Ausdrucksform zu erschließen. Dabei vermittle sich den Kindern auch, dass es in der Kunst kein "Richtig" oder "Falsch" gibt, sondern über das vertiefte Kunsterlebnis soll den Kindern ein Zugang zur Welt der Erwachsenen ermöglicht werden.
Die VHS Waldbronn hatte den Mut neue Wege zu  gehen, und die Eltern der Kinder haben ihnen überhaupt erst die Möglichkeit gegeben die Kurse zu besuchen. Es ist immer wieder erstaunlich wie die Kinder ohne Angst und mit offenen Augen die Welt der Kunst betreten. Die Ausstellung im Rathaus Waldbronn ist noch bis zum 24. November 2005 während der Öffnungszeiten des Rathauses Montag bis Mittwoch von 8.00 - 12.15 Uhr und 13.15 - 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.00 - 12.15 Uhr und 13.15 - 18.00 Uhr und Freitag von 7.00 - 13.00 Uhr zu sehen.

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