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20.10.2005 Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord

Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
Vorstand des Naturparks tagte in Waldbronn

Werner Raab (re.) wurde durch Landrat Peter Dombrowsky (Mitte) aus dem Vorstand des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord verabschiedet, sein Nachfolger ist Bürgermeister Harald Ehrler

Der Vorstand des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord kam zu seiner Sitzung im Kulturtreff Waldbronn zusammen. Der Naturpark reicht vom Landkreis Karlsruhe und von der Stadt Pforzheim im Norden bis zur südlichen Grenze des Ortenaukreises im Süden des Schwarzwalds. Die Abgrenzung umschließt dabei im Wesentlichen den Naturraum Schwarzwald. Er ist ein Naturpark der Superlativen: Seine längste Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 90 km, seine größte Breite ca. 65 km. Rund 670.000 Menschen leben hier. Mit 360.000 Hektar Fläche ist er der größte Naturpark Deutschlands. 102 Gemeinden, 9 Stadt- und Landkreise und 13 Verbände haben sich zusammengeschlossen, um dieses Projekt zu verwirklichen.
Im Rahmen dieser Sitzung wurde der ehemalige Bürgermeister von Ettlingen, Werner Raab aus dem Vorstand verabschiedet. Sein Nachfolger Bürgermeister Harald Ehrler aus Waldbronn nahm bereits an der Sitzung teil. Einen Mann der ersten Stunde, der sich außerordentlich erfolgreich für den Naturpark eingesetzt hat, nannte Landrat Peter Dombrowsky Werner Raab. "Sie waren ein starker Befürworter der Naturpark-Idee, und dass Ettlingen Portalgemeinde wurde, ist ihr Verdienst", fasste der Freudenstädter Landrat das Wirken von Raab zusammen. Seit der Gründung des Naturparks vor 5 Jahren war Werner Raab der Vertreter der Gemeinden Malsch, Marxzell, Karlsbad, Waldbronn und Ettlingen, die zusammen mit dem Landkreis Karlsruhe dem größten Naturpark Deutschlands angehören.
Als neues Projekt wird die Offenhaltung der Landschaft im Nordschwarzwald durch die Förderung von Vermarktungskonzepten regionaler Produkte durch den Naturpark angeregt. Eine Vorreiterrolle hat dabei der Ortenaukreis übernommen. Seine Erfahrungen sollen dann in einem Wissenstransfer allen interessierten Gruppen im Naturpark zugute kommen.
Speziell im Landkreis Karlsruhe wurden vom Naturpark Beschilderungen von Wanderwegen finanziell gefördert. Darüber hinaus bezuschusste der Naturpark die Portalgemeinde Ettlingen. In 2005 stehen 730.000 Euro für 97 Projekte zur Verfügung, von denen die Mitgliedsgemeinden 82 in eigener Regie durchführen. Wie Karl-Heinz Dunker, der Geschäftsführer des Naturparks, ergänzte, werden für 2006 Mittel in gleicher Höhe erwartet. Der Naturpark wird als Nächstes bei der offerta vertreten sein, nachdem die Beteiligung im vergangenen Jahr einhellig als Erfolg gewertet wurde.

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