Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.415.863

Volltextsuche



 

09.10.2005 Don Kosaken bei der Concordia

Stimmen des Don Kosaken beeindruckten
Konzert im Rahmen des 130. Geburtstags des Gesangverein "Concordia" Reichenbach

Die Maxim Kowalew Don Kosaken bei ihrem umjubelten Konzert in der Pfarrkirche St. Wendelin

Mit 130 Jahren einen runden Geburtstag feiert in der Gesangverein "Concordia" Reichenbach. Aus diesem Anlass hat man die Maxim Kowalew Don Kosaken zu einem Konzert in die Pfarrkirche St. Wendelin Reichenbach eingeladen. Durch das Programm führte Maxim Kowalew selbst in Deutsch. Concordia-Vorsitzender Harry Reiser begrüßte zu Beginn Zuhörer und Ausführende, unter ihnen besonders Bürgermeister Harald Ehrler, Ehrenbürger Martin Altenbach, Pfarrer Josef Dorbath und Norbert Schöpe, den Vorsitzenden der Sängergruppe Albtal.
Die 16 Mitglieder des Chores, an diesem Abend geleitet von Igor Chardyntsev, gefielen im ersten Teil mit den oft melancholischen Weisen der russischen Volkslieder, vor allem aber mit den machtvoll erklingenden geistlichen Gesängen. Imposant war dabei der dicht gewebte Klangteppich, den die Bässe ausbreiteten, auf dem sich die Tenöre machtvoll ausbreiten konnten. So wurden, um nur einige zu nennen, das "Vater unser", die "Abendglocken" und das "Ave Maria" von Bach-Gounod zu wahren Kleinoden, bei denen die 16 Sänger in ihren schwarzen Kosakenuniformen das Klangvolumen schier unglaublich zu steigern verstanden, so beim "Halleluja" das sie zu einer triumphierenden Klanggewalt zu steigern wussten.

"The Voices" sangen zwei Lieder

Nach der Pause standen dann Volksweisen, Balladen und schwungvolle, rhythmisch teils vertrackte Kosakenlieder auf dem Programm, bei denen oft das Akkordeon das Tempo vorgab. "Die Legende von den zwölf Räubern", "die Ballade von Stenka Rasin" oder "Entlang der Petersburger Straße" waren wirkungsvoll vorgetragene Lieder, die auch den einzelnen Chormitgliedern immer wieder Gelegenheit gaben, solistisch hervorzutreten und dabei oft beachtliche Stimmen mit einem gewaltigen Volumen erklingen ließen.

Der Frauenchor bei seinen beiden Liedbeiträgen

Die Pause wurde überbrückt durch zwei Liedbeiträge von "The Voices", dem ehemaligen Jugendchor der "Concordia", unter der Leitung von Joachim Langnickel. Die Titelmelodie von "Jesus Christ Superstar" und das Spiritual "Joshua bit de battle of Jericho" brachten die Sängerinnen und Sänger gekonnt zu Gehör. Der Frauenchor unter der Leitung von Edwin Knaus sang "Veni  Jesu" von Cherubini und "Sancta Maria" von Schweizer.
Der Männerchor seinerseits ließ bei seinem gemeinsamen Auftritt mit den Maxim Kowalew Don Kosaken das bekannte "Ich bete an die Macht der Liebe" von Bortniansky erklingen, das ebenfalls Edwin Knaus dirigierte.

Gemeinsam mit den Maxím Kowalew Don Kosaken sang der Männerchor der "Concordia" Reichenbach die russische Weise "Ich bete an die Macht der Liebe"

Brach sich schon nach den einzelnen Darbietungen der Don Kosaken der Applaus Bahn, so steigerte er sich am Ende zu lautstarkem Jubel, für den sich die Kosaken mit mehreren Zugaben bedankten. Dabei bezogen sie auch die Zuhörer mit ein, als die russischen Sängern das bekannte "Guten Abend, gut Nacht" anstimmten.

[<< Übersicht]