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26.09.2005 Feuerwehr übte mit Klinik zusammen

Alarmübung bei Klinik Waldbronn
Angenommen war Zimmerbrand im 3. Obergeschoss

Eine Alarmübung bei der Klinik Waldbronn führte die Freiwillige Feuerwehr durch. Aus allen drei Abteilungen waren dabei Feuerwehrleute im Einsatz


Ein Brand war in einem Behandlungszimmer im dritten Oberschoss der Waldbronner Ruland-Klinik ausgebrochen. Dicker Qualm drang aus dem Fenster. Die Waldbronner Feuerwehr, über Meldeempfänger und Sirene alarmiert, war sieben Minuten später mit dem ersten Fahrzeug am Einsatzort. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Karlsbad und das Rote Kreuz aus Etzenrot und Reichenbach waren im Einsatz. Vor Ort machten sich auch Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle und Geschäftsführerin Doris Ruland-Zimmer ein Bild von der Übung. Ausgearbeitet hatten den Übungsablauf Abteilungskommandant Klaus Pukowski und Gruppenführer Christian Müller, beide von der Abteilung Etzenrot.
Das war das Szenario der angekündigten Alarmübung der Waldbronner Feuerwehr bei der Ruland Klinik. Die Übung selbst lief ruhig ab. Reibungslos verlief die teilweise Räumung der Klinik. Personal, Feuerwehr und Rotes Kreuz kannten ihre Aufgaben. Die Patienten wurden vom Personal und den Feuerwehrleuten aus der Klinik zum vorbestimmten Sammelplatz geleitet. Dort übernahm sie zur weiteren Versorgung Betreuung das Rote Kreuz.

Im Einsatz war auch die Drehleiter der Feuerwehr Karlsbad

Ausgangspunkt war eine Besprechung in der Klinik zwischen Feuerwehr und Klinikleitung. Dabei wurde als Ziel festgelegt, die Zusammenarbeit zwischen Klinikpersonal, Feuerwehr und Rettungsdienst zu testen. Für das Personal ging es um die Reaktion im Brandfall und das Ausräumen von Schwachpunkten. Feuerwehr und Rettungsdienste hatten als Ziel, schnell festzustellen, ob Personen vermisst werden, den Brandherd zu lokalisieren und das Gebäude besser kennen zu lernen. Ein wichtiger Punkt war auch die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge und der Drehleiter bei der Klinik. Dabei dauerte es allerdings geraume Zeit, bis man die Bergstraße im Bereich der Klinik gesperrt hatte.
Zum Schluss waren 41 Feuerwehrleute aus allen drei Waldbronner Abteilungen und aus Karlsbad im Einsatz. Sechs Fahrzeuge und die Drehleiter der benachbarten Karlsbader Wehr waren im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungsfahrzeugen vor Ort. Es zeigte sich aber auch, dass die Waldbronner Wehr bei einem tatsächlichen Einsatz um diese Uhrzeit mit Personalproblemen zu kämpfen hätte, konnte doch wegen der dünnen Personaldecke keine Einsatzleitung gebildet werden. Im Ernstfall wäre eine Nachalarmierung benachbarter Wehren wohl unumgänglich gewesen.
Bei der Manöverkritik betonte Ortskommandant Peter Weißenborn, dass die Übung mit den erwarteten Ergebnissen verlaufen sei. Die Feuerwehr werde alle wichtigen Punkte schriftlich zusammenfassen und dann an einem Mitarbeiter-Seminar, das im Oktober in der Klinik stattfindet, teilnehmen und die Übung nochmals mit dem Personal durchsprechen.

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