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03.09.2005 Baugebiet Im neuen Heubusch übergeben

Traumhaftes Baugebiet wurde übergeben
Planung begann vor drei Jahren

Das Wohnbaugebiet "Im neuen Heubusch" wurde mit einem Bürgerfest übergeben

"Mit dem Neubaugebiet 'Im neuen Heubusch' gewinnt Waldbronn", erklärte Bürgermeister Harald Ehrler bei der Übergabe, die mit einem Bürgerfest verbunden war. Seit 20 Jahren sei es nicht nur das erste, neu erschlossene Wohnbaugebiet, es schlage durch die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, sie finden im Kurpark statt, auch eine Brücke nach Reichenbach.
Entstanden sind "Im neuen Heubusch" auf 5,15 Hektar 150 Bauplätze für etwa 200 Wohneinheiten. 34 Baugesuche liegen bereits vor, einige Bauherren erhielten eine Sondergenehmigung für den Beginn, so dass nicht nur einige Baugruben bereits ausgehoben sind, sondern auch ein fertiger Keller bereits steht.
Die Erschließungskosten beliefen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, die reinen Baukosten betrugen 3,15 Millionen, dazu kamen Honorare mit 375.000, der Klärwerksbeitrag mit 162.000 und die Kosten für die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen von 175.000 Euro. Für diesen Betrag wird der Kurparksee renaturiert und Bachläufe im Kurpark offen gelegt.
Eine große Zahl von Bürgern, Grundstückseigentümern und zukünftigen Bauherren war am Samstag in das fast fertiggestellte Neubaugebiet gekommen, das in gut drei Jahren realisiert wurde. Der Aufstellungsbeschluss resultierte vom März 2002, die Erschließungsarbeiten begannen vor knapp einem Jahr.

Das über die Straße gespannte Band schnitten durch: (v.li.) Patrick Humpert, der Planer des Baugebiets, Peter Leuze, zuständig für den Tiefbau, Bürgermeister Harald Ehrler, Hildegard Schottmüller als Vertreterin der Eigentümer, Bauleiter Joachim Wacker von Köhler Bau und Heinz Zimmermann von der GSL

Neue Wege habe die Gemeinde dabei beschritten, so der Bürgermeister. Erstmals sei ein Erschließungsträger in Waldbronn aktiv gewesen und er bescheinigte der GSL und Dipl. Ing. Heinz Zimmermann, dass man den Richtigen gefunden habe. Er dankte aber auch den Grundstückseigentümern, immerhin lagen die 98 Altgrundstücke bei 74 Eigentümern, die kooperativ mithalfen, das Baugebiet zu realisieren. In diese Kooperation einbezogen war auch die Firma Agilent, die einen Teil ihres Grundes für den Bau des Kreisels hergab.
Offen für den Bebauungsplan zeigte sich auch der Gemeinderat. Dank gehe auch an die Verwaltung, die aktiv am Zustandekommen mitarbeitete. Der Bürgermeister erwähnte hier namentlich die Amtsleiter Harald Irion, Winfried Krutzsch, Rainer Lange und Frank Zündorf und an die Fachplaner.
Unter Führung der GSL hätten die Grundstückseigentümer die Erschließungsanlage erstellt und übergeben sie heute an die Gemeinde, so Ehrler. Waldbronn musste für das Neubaugebiet keinen Cent an Steuermitteln aufbringen. Im Gebiet liegen dafür aber 34 gemeindliche Baugrundstücke, die derzeit veräußert werden.
"Mit dem Baugebiet war es fast wie mit dem Wetter," so Heinz Zimmermann von der GSL. Zwar zögen öfter mal dunklere Wolken über den Himmel, aber dank dem Engagement Aller brach immer wieder die Sonne durch. So sei die Fertigstellung trotz der Insolvenz einer der beiden beteiligten Baufirmen mit nur leichter Verzögerung gelungen. Kleinere Restarbeiten seien noch zu erledigen, die Grünanlagen und das Straßenbegleitgrün folgten im kommenden Frühjahr.
"Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern verliefen harmonisch", lobte Zimmermann. Das gelte auch für die Zusammenarbeit mit Fachplanern und Gemeinde. Zimmermann zeigte sich letztlich froh darüber, dass unter den neuen Eigentümern auch viele junge Familien mit Kindern seien.

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