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01.09.2005 Kindergarten St. Elisabeth

Kindergarten in der Schule
Gruppe von St. Elisabeth bezog Übergangsquartier

Die Kindergartenkinder von St. Elisabeth erhielten in ihrem Ausweichdomizil hohen Besuch

Stark in die Jahre gekommen ist der kirchliche Kindergarten St. Elisabeth in der Reichenbacher Josef-Löffler-Straße. Das Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und auch die Verkehrsanbindung in der engen Seitenstraße ist mehr als unbefriedigend. An letzterem wird sich allerdings kaum etwas ändern, wenn der Neubau am bisherigen Standort tatsächlich realisiert wird.
Bereits jetzt wurden die drei Gruppen mit zusammen 75 Kindern auf andere Räumlichkeiten in Waldbronn verteilt. Eine Gruppe, so Kindergartenleiterin Sigrid Ochs, ist im Pfarrzentrum Ernst Kneis untergekommen, eine Gruppe wird in einem Raum des Etzenroter Kindergartens St. Bernhard geführt und eine Gruppe hat jetzt ein freies Klassenzimmer in der Albert-Schweitzer-Schule bezogen. Das Büro der Kindergartenleiterin befindet sich im Reichenbacher Pfarrhaus.
Zur Einweihung in die Schule waren nicht nur Bürgermeister Harald Ehrler, sondern auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hubert Kuderer, Pfarrer Josef Dorbath und Hausherr Rektor Peter Hepperle gekommen. Auch die Etzenroter Kindergartenleiterin Gabriele Singh als weitere Gastgeberin für eine Gruppe begrüßte die Kinder in ihrem neuen Zuhause. Wie zu sehen war, fühlen sich Kinder und Erzieherinnen in ihrem Übergangsdomizil sichtlich wohl.
Erfreulich problemlos verlief der Umzug, wie Hubert Kuderer sagte. An zwei Tagen im August wurde gepackt, die Kartons und das Verpackungsmaterial erhielt der Kindergarten kostenlos gestellt. Dabei halfen viele Eltern, Bürger und Pfarrangehörige mit. In zwei Schichten waren dabei jeweils 20 Freiwillige aktiv. Auch der Umzugstag bereitete keine Probleme. 45 ehrenamtliche Helfer packten kräftig mit an. Kostenlos gestellt waren auch die LKW's zum Transport. Verpflegt ohne Kosten wurden die Helfer an allen drei Tagen von der Reichenbacher Bäckerei Herbert Nußbaumer
Bevor es eventuell zum Abriss Ende Oktober kommt, soll an zwei Basarterminen das Gebäude zum "Ausschlachten" gegen einen geringen Obolus zugunsten des Neubaus frei gegeben werden. Nicht mehr weiter verwendbare Einrichtungsstücke, Fenster, Bodenbeläge, und was sonst nicht niet- und nagelfest ist, soll durch Interessenten ausgebaut und abgeholt werden können.
Baubeginn soll dann im Januar oder Februar kommenden Jahres sein. Pläne und eine genaue Kostenberechnung entwickelt derzeit das Waldbronner Architekturbüro Weindel. Bevor aber in der Josef-Löffler-Straße, wenn es bei diesem Standort letztlich bleiben sollte, die Baumaschinen anrücken, sollen Standort, Pläne und Kosten in den kirchlichen Gremien und im Gemeinderat nochmals auf den Prüfstand gestellt werden. Dass es aber zu einem Neubau kommt, daran ließen sowohl Pfarrer Josef Dorbath, als auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hubert Kuderer und Bürgermeister Harald Ehrler keinen Zweifel.

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