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01.07.2005 Neues aus Reda

Was gibt es Neues aus Reda?

Eine der beliebten Wochenendaktivitäten in Reda: Kanufahren

Die Ferien haben begonnen. Der Betrieb im Rathaus ist es ein wenig ruhiger. Dafür ist der Verkehr durch die Stadt sichtlich stärker geworden. Der Grund dafür ist die Lage von Reda zwischen Touristenzentren: Die drei Städte Gdinia, Zoppot und Danzig, die man auch "Dreistadt" nennt, und die Halbinsel Hela. Dieser Verkehr wird während der zwei Sommermonate anhalten.
Reda  ist kein Touristenort, aber es besitzt ein großes Potential, einer zu werden. Das hängt natürlich von den Finanzen und einer gezielten Förderung ab. Immerhin, Schritt für Schritt finden die Besucher interessante Plätze und Möglichkeiten zur Erholung in Reda. Besonders  Wochenendaktivitäten wie Fahrradtouren und Kanurennen machen sich allmählich einen Namen.
Im Bild sieht man eine Gruppe von Leuten, welche die Feriensaison mit einem Kanurennen auf dem Reda-Fluss eröffneten. Dies verspricht eine lokale Touristenattraktion zu werden. Der stellvertretende Bürgermeister nahm auch an dem Rennen teil.
Mitte Juni haben wir den "Reda-Tag" gefeiert. Diesmal wurde dieser Tag von dem Bauunternehmen finanziell gefördert, welches im Baugebiet von Reda aktiv ist. Das Fest stand unter dem Motto: Kaschubien, Archäologie und Familie". Dies bezieht sich auf die Geschichte von Reda: Ausgrabungen zeigen, dass die ersten Siedler vor 1000 Jahren nach Reda, das in Kaschubien liegt,  kamen. Es gab einen Menge von Anziehungspunkten beim Fest, vor allem für Kinder. Erwachsene fanden den Reda-Tag aber auch interessant. Die Auktion von Bildern des berühmten polnischen Malers Witold Podgórski, der seine Werke in Frankreich, Griechenland, den USA und Deutschland ausgestellt hat, brachte Geld zusammen, das für Aufgaben der Kirchengemeinde bestimmt ist. Es gab Tennis- und Fußballspiele sowie Konzerte mit klassischer, lokaler Volks- und Rock-Musik.
 Was die Investitionen in Reda angeht, so ist zu erwähnen, dass die Reparatur der kleinen alten Brücke über den Reda-Fluss mit dem zugehörigen Straßenstück 100.000 Zloty - das sind etwa 25.000 Euro - gekostet hat, wovon 50% vom Kreis Weijherowo, der Rest von der Stadt Reda getragen wurden. Die Reparatur wurde notwendig, weil sich Risse zeigten, die eine Gefahr für Fußgänger und Innerortsverkehr darstellten.
Vor zwei Monaten begann auch der Bau der Sporthalle beim Gymnasium. Die Baukosten werden vom Kreis Weijherowo getragen, da  der Kreis für die Schulen zuständig ist. Die Baukosten belaufen sich auf 1,7 Mio. Zloty, also rund 425 000 Euro.
Wir aus Reda wünschen allen Leuten in Waldbronn wunderschöne Ferientage mit prächtigem Wetter!
 (Text Monika Majerzcyk, Übersetzung  Prof. Dr. K. Kroschel)

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