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08.05.2005 Frühlingskonzert der Concordia Reichenbach

Bandbreite der Chormusik präsentiert
Chorgruppen der "Concordia" musikalisch auf neuen Wegen

Zum Schlusslied "Time to say goodbye" versammelten sich "The Voices" sowie Frauen- und Männerchor auf der Bühne

Musikalisch auf neuen Wegen wandelte der Gesangverein "Concordia" Reichenbach bei seinem Frühlingskonzert im Kurhaus Waldbronn. Unter dem Motto "Concordia 130 Jahre alt und doch so jung" beeindruckten die Chorgruppen vor allem im zweiten Programmteil mit modernen Werken und deckten so die gesamte Bandbreite der Chormusik ab.

Die Landesehrennadel erhielt beim Konzert
des Gesangverein "Concordia" Reichenbach
Herbert Anderer (re.). Die Ehrung überbrachte
Bürgermeister Harald Ehrler

Vorsitzender Harry Reiser begrüßte unter den zahlreichen Zuhörern vor allem Bürgermeister Harald Ehrler und Musikschulleiter Armin Bitterwolf. Waldbronns Bürgermeister fiel im Lauf des Konzerts auch die Aufgabe zu, an Herbert Anderer die noch von Ministerpräsident Erwin Teufel verliehene Landesehrennadel zu übergeben. Anderer war, wie Ehrler ausführte, 36 Jahre Hauptkassier bei der Concordia. Auch seiner sparsamen Haushaltsführung sei es zu verdanken, dass der Verein heute mit dem Concordia-Treff über ein eigenes Domizil verfüge, ohne seine Mitglieder über Gebühr belasten zu müssen.
Eröffnet wurde das Programm, durch das Edelbert Schuster mit verbindenden Worten führte, durch den Männerchor, der wie auch Frauen- und gemischter Chor unter der Leitung von Edwin Knaus steht, mit zwei eher besinnlichen Abendliedern von Rudi Kühn. Gemeinsam mit dem Jugendchor "The Voices" interpretierten beide von Winfried Siegler "Es klingt ein Lied". Bei diesem ersten Höhepunkt kontrastierten die hellen Stimmen des Jugendchors wirkungsvoll mit dem Männerchor.
Auch der Frauenchor begann seinen Teil mit zwei eher besinnlichen Abendliedern von Rolf Kern und Robert Pappert und dem jubelnden "Halleluja" von Hans Schlaud. Der gemischte Chor intonierte danach sehr stimmungsvoll das jugoslawische Volkslied "Liebe blüht wie eine Rose" von Alfons Burkhardt und "Jerusalem" von Stephen Adams.

Lehrer der Musikschule Waldbronn, hier Gerit Reichl (Klavier) und Eberhard Wurst (Flöte) umrahmten das Konzert instrumental

Zwischen die Darbietungen der einzelnen Chorgruppen hatte man im ersten Teil zwei instrumentale Zwischenspiele durch Lehrer der Musikschule Waldbronn gesetzt. So interpretierten zunächst Gerit Reichl (Klavier) und Kaori Ginthör (Violine) zwei Titel des Wiener Komponisten Fritz Kreisler, ehe danach Gerit Reichl und Eberhard Wurst (Flöte) mit einer Sonatine von Claude Arrieu und vor allem dem virtuosen "Russischen Zigeunerlied" von Wilhelm Popp beeindruckten. Die Chorgruppen selbst wurden teilweise am Klavier begleitet von Gerit Reichl, Hedy Bischoff und Joachim Langnickel.

Mit seinen Urwaldsongs gewann der Kinderchor schnell die Herzen der Zuhörer

Den zweiten, modern geprägten Teil, eröffnete der Kinderchor, der unter der Leitung von Joachim Langnickel steht. Sie gewannen mit einem Lied von Dieter Bohlen, aber mehr noch mit "Afrika" und ihrem "Urwaldsong" die Herzen der Zuhörer und die erste Zugabe an diesem Abend war fällig.
In die Sparte "musikalische Scherze" einzuordnen war das mit sichtlicher Freude vom Männerchor interpretierte Volkslied "Auf einem Baum ein Kuckuck", das Arnold Kempkens modern überarbeitet hatte. Und das war überhaupt die eigentliche Überraschung des Abends: der Männerchor beeindruckte auch mit dem englischen "Only you" von Vince Clarke.
In das Reich des Musicals entführten anschließend "The Voices" unter der Leitung Joachim Langnickel, von den Musikschullehrern Gerit Reichl (Klavier), Stefan Rupp (E-Bass) und Michael Siegwart (Schlagzeug) wirkungsvoll unterstützt. Sie interpretierten die Eingangsmelodie aus Alan Menkens Kultmusical "Little Shop of Horrors" und nicht fehlen durfte ein Medley mit den populärsten Melodien des englischen Vielschreibers Andrew Lloyd Webber und einem schön gesungenen Solo von Carmen Ochs.
"Good News" hatte anschließend der Frauenchor zu bieten und das rhythmisch geprägte "Sambalele, kleiner Chico", ehe sich alle Chorgruppen nochmals zum abschließenden "Time to say goobye" im Satz von Eckart Hehrer auf der Bühne versammelten, mit dessen Wiederholung sich die Aktiven auch für den langanhaltenden Beifall bedankten.

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