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07.05.2005 Markt der Möglichkeiten

Festhalle als "Markt der Möglichkeiten"
Idee stammt aus dem Leitbild-Prozess "Waldbronn 2020"

"Die Sonne schickt uns keine Rechnung" war das Motto eines Standes, bei dem die Vorteile von Photovoltaik-Anlagen dargestellt wurden


Der "Markt der Möglichkeiten" fand erstmals in der Waldbronner Festhalle statt. Und viele Bürger aus Waldbronn und den umliegenden Gemeinden nutzten die Gelegenheit, ökologische Fragen zu stellen, sich zu informieren, zu kaufen oder auch einfach nur beraten zu lassen.
An 21 Ständen wurde den Besuchern unterschiedliche Informationen geboten. Das Angebot reichte von Bioprodukten, ökologischem Bauen und Heizen bis zu Naturtextilien und Freizeitangeboten im Freien. Da das Agenda-Büro der Gemeinde als Veranstalter fungierte, war klar, dass sich auch Projektgruppen aus dem Leitbildprozess darstellen konnten, wie die Kontaktbörse für Bürgerschaftliches Engagement, der Hospizdienst oder der Arbeitskreis Mobilfunk. Dass auch die kleinen Besucher nicht zu kurz kamen, dafür sorgte "Spielraum" aus Eggenstein, die immer wieder die Kinder zu gemeinsamen Spielen auf die Bühne lockten.

Ein Waldbronn T-Shirt überreichte Bürgermeister Harald Ehrler der Organisatorin des "Markt der Möglichkeiten" und Agenda-Beauftragten Isa Weinerth

Bürgermeister Harald Ehrler erwähnte denn auch zu Beginn, dass dieser "Markt der Möglichkeiten" aus dem Leitbild-Prozess heraus entstanden sei, mit dem ein "ganzheitlicher Entwicklungsprozess" für die Gemeinde in Gang gesetzt wurde. Diskutiert habe man über eine solche Veranstaltung schon seit zwei Jahren, und es sei Isa Weinerth, der Agenda-Beauftragten der Gemeinde, zu danken, dass sie hartnäckig am Ball blieb und so diesen ersten "Markt der Möglichkeiten" ermöglichte. Der Bürgermeister erwähnte aber auch, dass viele ökologische Vorgaben in den Bebauungsplan vom Neubaugebiet "Im Neuen Heubusch" Eingang gefunden haben.
Isa Weinerth erwähnte im Gespräch, dass sie sich durchaus vorstellen könne, einen solchen Markt im Rhythmus von ein oder zwei Jahren zu wiederholen und so zu einer festen Einrichtung werden zu lassen. Mit der Resonanz an Ausstellern war sie für das erste Mal zufrieden.

Über die Finanzierung ökologischer Verbesserungen am Haus konnte jeder gleich mit den Vertretern der Sparkasse Ettlingen sprechen

Zufrieden waren auch die Besucher. Das ist eine gute Idee, man erhält vor allem neue Anregungen, wo Bioprodukte in der näheren Umgebung angeboten werden. Die Einkaufsmöglichkeiten jedenfalls wurden rege genutzt. Aber auch die Stände zum ökologischen Bauen mit Photovoltaik-Anlagen, Dachbegrünung oder ökologische Verfahren zur Wärmedämmung stießen auf Zuspruch bei den Besuchern.
Ein Aufruf in der Einladung wurde aber nicht so genau befolgt: auf Grund der Witterung kamen nur wenige Besucher mit dem Fahrrad, davon zeugten die ständig gut belegten Parkplätze rund um die Festhalle. Am Nachmittag kam auch eine Gruppe Landfrauen aus Lobbach, der vormaligen Gemeinde unseres Bürgermeisters, in die Festhalle, die von Bürgermeister Harald Ehrler durch Waldbronn geführt wurden und auch in der Festhalle Station machten.

Am Stand der Gemeinde ging es unter Anderem auch um das richtige Kompostieren

Beteiligt am "Markt der Möglichkeiten" waren folgende Firmen, Arbeitskreise oder Vereine: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe; BUND Ortsgruppe Karlsbad/Waldbronn; Deutscher Dachgärtner Verband, Baden-Baden; Eine-Welt-Kreis, Waldbronn; Hock Vertriebs-GmbH & Co.KG, Nördlingen; Grünkern Naturkost, Grünwettersbach; Kuckuckshof, Ittersbach; Lothar Jungwirth Heizungsbau, Waldbronn; NABU Ortsgruppe Karlsbad/Waldbronn; Naturkost Göhringer & Kropp, Bad Herrenalb; Naturkostwaren Pipaud, Waldbronn; Naturtextilen "Kleine Raupe", Maulbronn; Obst- und Gartenbau-Verein Reichenbach; Profi-Schroth, Langensteinbach; Radservice Masino, Waldbronn; Reiser & Vogel Elektroinstallationen, Waldbronn; Ritter Paradigma Energie- und Umwelttechnik, Karlsbad; Werner Schroth Gipsergeschäft, Waldbronn; Schwarzwaldverein, Waldbronn; Sparkasse Ettlingen; Spielraum, Eggenstein; Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V., Bruchsal; ViVa Restaurant GmbH, Karlsruhe.

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