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01.05.2005 Konfirmation 2005

"Ich geb' Dir einen Engel mit"
Konfirmationsgottesdienste in Waldbronn

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden beim Einzug in die Kirche mit Pfarrerin Bettina Roller

17 Konformnandinnen und 11 Kinfirmanden wurden in zwei Gottesdiensten konfirmiert. Nach einem Gespraächsgottesdienst im April, an dem allen Konfirmanden teilnehamen, wurden am 1. Mai konfirmiert: Selina Arzner, Sandra Bauer, Valentin Braun, Jennifer Guidi, Tizian Holwarth, Nina Horsch, Felix Kraft, Louis Kratz, Jennifer Kreuscher, Denise Mai, Janine Pitz, Fabian Rausch, Janina Rösch, Jens Speck, Alexander Weniger. Am 8. Mai werden konfirmniert: Julia Greiner, Roland Hahn, Mara Hohlbaum, Juliana Kreuscher, Hanna Prautzsch, Vanessa Reitermann, Diana Schäfer, Dennis Schmidt, Marie Schreer, Timo Socher, Ina Springholz, Sonja Voigt, Pierre Weishaupt.
Der gemeinsame Gottesdienst der Konfirmanden am 24. April stand unter dem Thema "Menschenrechte". In Gruppen erarbeiteten sie sich, wie die Menschenrechte entstanden und wie sie eingehalten werden. Leider gab es viel zu viele Beispiele, dass doch in den Bereichen wie Folterungen und  Kinderarbeit die Menschenrechte in manchen Ländern nicht eingehalten werden.
Der Gottesdienst zur Segnung der Konfirmanden stand unter dem Thema: "Ich geb' dir einen Engel mit!" So verabschiedete sich eine Mutter immer von ihren Kindern, um sie von Gott auf ihrem Weg bewahrt zu wissen.
Einen Engel jemandem mitgeben ist eine besondere Redeweise, die die Verbindung zwischen Gott und uns Menschen aufnimmt. Es muss doch noch etwas geben, diese andere Dimension von Leben, die wir weder messen noch wiegen können. Die Engel schließen uns diese Dimension auf. Manchmal sind es Menschen, die uns Hoffnungsgeschichten in unserer Angst erzählen. Manchmal sind es Menschen, die uns ihre Einschätzung von einer für uns schwierigen Entscheidungssituation geben. Manchmal sind es Menschen, die uns weiterhelfen auf unserem Weg, die mitgehen und uns begleiten. Durch diese Taten kommt Gottes Liebe in die Welt und gerade das ist die Aufgabe der Engel.
Die Boten Gottes, nichts anderes heißt das Wort Engel, sind sehr vielfältig. Und manchmal sind es auch gerade, die uns fremden Menschen, die uns zu Engel werden können. Deswegen ist ja Gastfreundschaft ein so wichtiges Gut, immer könnten wir einen Engel beherbergen. Aber das wissen wir natürlich erst hinterher.
Jemanden einen Engel mitgeben, bedeutet auch demjenigen zu wünschen, dass er mehr sieht als nur die Dinge dieser Welt. Die Welt Gottes leuchtet immer wieder durch so manches hindurch. Oft sind wir aber so blind gegenüber diesen Engeln. Und schlimm wird es auch, wenn wir schneller fahren als unsere Engel fliegen können.
Auf der Bescheinigung über ihre Konfirmation ist mit dem Konfirmandenspruch auch ein Engel abgebildet. Im Schaukasten unserer Kirchengemeinde ist er ebenfalls zu sehen mit einem Segenswunsch.

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