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24.04.2005 AccoMusica: Musik.Mit Recht

AccoMusica stellte Schüler und Orchester vor
Konzert zeigte volle Bandbreite der Ausbildung

Mit dem Vangelis-Titel "Chariots of Fire" verabschiedeten sich alle Aktive gemeinsam von den Zuhörern

"Musik.Mit Recht" war das Motto eines Konzerts "mit Kindern für Erwachsene". AccoMusica, das vormalige Akkordeon-Orchester Reichenbach, nutzte diese Gelegenheit, seine breit gefächerte Arbeit, auch mit der Jugend, vorzustellen.
Im Auftrag des Deutschen Harmonika-Verbands ehrte Bürgermeister Harald Ehrler zwei Aktive. Christiane Becker erhielt die Goldene Pin für zehn Jahre Jugendleiterin und Uwe Müller für 20 Jahre Dirigententätigkeit die Goldene Dirigenten-Ehrennadel.
Reizvoll an diesem Nachmittag waren die Kontraste zwischen den einzelnen Orchestern. Von den Musikgarten-Kindern und ihren Müttern bis zum Akkordeon Orchester reichte die Spannweite. Ebenfalls mit auf der Bühne waren das Jugendensemble und das Jugendorchester Stein, sowie das Schülerorchester. Die Gesamtleitung hatte Uwe Müller, der auch mit Thomas Lehmann und Wolfgang Seibold durch das Programm führte und die einzelnen Gruppen vorstellte.

Für 20 Jahre als Dirigent erhielt Uwe Müller
aus der Hand von Bürgermeister Harald Ehrler
die Goldene Dirigenten-Ehrennadel
des Deutschen Harmonika-Verbands

Eröffnet wurde das Konzert durch das Jugendensemble mit "Techno Time" von Hans-Günther Kölz. Jugendensemble und Jugendorchester Stein brachten dann gemeinsam das fünfsätzige "Fresh Air" des gleichen Komponisten zu Gehör. Beide Ensembles waren von Uwe Müller gut vorbereitet, so dass sie sich trotz weniger gemeinsamer Proben gut zusammenfanden. Das rhythmisch geprägte "Rave on Folks", ebenfalls von Kölz, spielte danach das Jugendorchester Stein.
Vorgestellt wurde der Musikgarten von Christiane Becker. Hier können Mütter mit ihren Kindern zwischen eineinhalb und drei Jahren erste musikalische Erfahrungen sammeln. Das Schülerorchester mit Akkordeons und Melodicas besetzt ging zunächst "Auf große Fahrt", grüßte dann "Aus einem fernen Land" und jubelten schließlich mit "Freude schöner Götterfunken". Ihre Darbietungen gefielen so gut, dass sie ohne eine Zugabe nicht von der Bühne kamen.
Ein Novum war auch die nächste Zusammenstellung. Das Jugendensemble und das Akkordeon-Orchester Reichenbach zauberten gemeinsam "Magic" von Wolfgang Russ in den Saal und legten damit sicher einen ersten Grundstein zur Integration der jungen Musiker in das 1. Orchester.
Das Akkordeon-Orchester selbst interpretierte dann "Episodes", drei kleine musikalische Erzählungen von Adolf Götz. Mit seiner oft sehr modernen Tonsprache forderte das Stück nicht nur von den Musikern sondern auch von den Zuhörern volle Konzertration. Wie schon in den vorangegangen Konzerten stand auch diesmal mit "Oblivion" ein Tango von Astor Piazolla im Programm. Ursprünglich als Filmmusik komponiert kommt dieser Tango ruhig und getragen daher, Sibylle Schaar steuerte mit beseeltem Ton das Solo bei. "La Storia" von Jacob de Haan lebte vom Kontrast vorwärtsdrängender Rhythmen und stillen Passagen, beides vom Orchester unter seinem Dirigenten Uwe Müller sehr schön ausmusiziert.
Zum Schluss versammelten sich nochmals alle Aktiven auf der Bühne. "Chariots of Fire" von Vangelis zeigte eindrucksvoll, was mit 40 Akkordeonmusikern fast jeder Altersstufe möglich ist. Lebhafter Beifall dankte allen Mitwirkenden.

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