Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.465.631

Volltextsuche



 

19.03.2005 4. Lions-Basar

Basar ist Baustein für Lions-Hilfe
Beim 4. Basar 9.100 Euro Umsatz

Kleidung in jeglicher Form war auf den Krabbeltischen stark gefragt beim Lions-Basar

Flohmarktstimmung herrscht einmal im Jahr im Kurhaus Waldbronn, wenn der Lions-Club Waldbronn seinen Basar durchführt. Es war in diesem Jahr der Vierte und bei den Interessenten hat es sich offenbar herumgesprochen, dass hier Schnäppchen zu holen sind. Jedenfalls stauten sich lange vor der Öffnung "Basar-Profis" vor den noch verschlossenen Tor. "Wenn du nicht gleich zur Eröffnung da bist, sind die besten Stücke weg", erklärte einer der Wartenden die lange Schlange.
Als sich dann die Tür geöffnet hatte, stürzte sich alles auf die Verkaufstische, Lions-Präsident Prof. Christian Hipp hatte es schwer, mit seinen Grußworten zur Eröffnung durchzudringen. Er wies darauf hin, dass der Basar-Erlös ein wesentlicher Baustein für die Hilfsaktionen des Lions-Clubs darstellt. Zu diesem Erlös trage mit 800 € auch die Gemeinde bei, da sie dem Lions-Club den Kurhaussaal zu diesem Zweck kostenlos überlasse.

Teilweise kritisch begutachtet wurden die Artikel

Keiner der Lions-Verantwortlichen konnte die Anzahl der angebotenen Artikel auch nur annähernd beziffern, "sie ist unschätzbar", so die Aussage von Alfons Zschockelt. Das Angebot, ganz Flohmarkt-like, reicht von Büchern über Schallplatten, Spielsachen, Bijouterie mit Mode- aber auch wertvollerem Schmuck, Kleidung bis hin zu Kitsch, Kunst und Nippes und Vielem mehr. Gespendet werden die Gegenstände von den Lions-Mitgliedern, aber auch von außerhalb kommt viel zusammen.
Zwei Tage vor dem Basar beginnt dann im Kurhaus die Arbeit. Die Gegenstände müssen sortiert und preislich eingeordnet werden. Dabei fällt auch die Entscheidung, ob ein Gegenstand überhaupt noch brauchbar für den Basar ist, denn nur gute Gegenstände, "unser Geschäftsprinzip ist Qualität", so Alfons Zschockelt, finden den Weg auf oder unter die Verkaufstische.
Die Preisspanne reicht denn auch von einem bis zu diesmal 120 Euro für ein Fahrrad. Am Tag des Basars waren dann die Verkaufstische gut gefüllt, Umkleidekabinen lockten zum Anprobieren, und die Lions-Mitglieder, oft im Familienverbund, waren hinter den Tischen aktiv, kassierten und verpackten.

Es wurde rege gekauft beim Basar

Da aber über alle Preise, wie auf dem Flohmarkt üblich, gehandelt werden kann, wechselte das Fahrrad für 100 Euro den Besitzer. Eine Kundin war ganz glücklich, hatte sie doch für insgesamt 55 Euro eine echte Nerzjacke und einen Persianermantel erworben. "Der geht aber an Verwandte. Selber anziehen darf ich den nicht, meine Kinder würden mir was erzählen", so die Käuferin, die ungenannt bleiben wollte. Auch ein Herrenpelzmantel fand seinen Liebhaber, wobei sich die Experten aber nicht einig waren, ob ein Wolf oder ein Schäferhund der Ausgangspunkt war.
Nach Schluss des Basars wurde dann ein erster Kassensturz gemacht. Das erfreuliche Ergebnis: 9.100 Euro wurden an diesem Tag eingenommen. Für Werbung und Verpackungsmaterial geht noch ein geringer Posten ab, der Rest fließt in die Lions-Hilfe für die Region.

[<< Übersicht]