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31.12.2004 Silvesterlauf 2004

Rekordbeteiligung beim Silvesterlauf
Für jeden Läufer 5 Euro als Spende an Flutopfer

Der Startschuss ist gefallen

Rekordbeteiligung hatte der 16. Waldbronner Silvesterlauf zu verzeichnen. 206 Teilnehmer trugen sich in die ausliegenden Listen ein, einige Nachzügler nahmen eine der drei Strecken auch ohne vorherigen Eintrag unter die Füße.
War die Zahl der Teilnehmer in den zurückliegenden Jahren nur für die Statistik interessant, in diesem Jahr war sie von Bedeutung, denn Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler erklärte zu Beginn, dass jeder Läufer mit 5 Euro zugunsten der Flutopfer in Südostasien aufgewogen werde. Durch weitere Spenden kamen dabei über 1.500 Euro zusammen.

Die Teilnehmer trugen sich vor dem Lauf in die ausliegenden Listen ein, beraten von Gerhard Vogel (li.).

Bis aber der Startschuss erfolgen konnte, gab es für die Jedermann-Sportgruppe der Gemeinde jede Menge Vorbereitungsarbeit. Ausgeflaggt und markiert hatte das etwa siebenköpfige Team unter Karl Vogels Leitung, der bisher alle 16 Silvesterläufe organisiert hatte, wie Bürgermeister Harald Ehrler vor dem Start lobend hervorhob, und tatkräftiger Assistenz der Familien Gerhard Vogel und Hugo Schottmüller drei Strecken.

Letzte Beratungen vor dem Start zwischen Bürgermeister Harald Ehrler und Karl Vogel.

Pünktlich um 13:30 Uhr versammelten sich alle am Eingangsbereich zur Festhalle. Karl Vogel gab nochmals die letzten Informationen, dankte seinen Helfern, und übergab dann an den Starter, Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler. Die zahlenmäßig stärkste Gruppe unter den 206 Läuferinnen und Läufern lief mit 97 Laufbegeisterten die 10 km-Strecke, deren Wendepunkt etwa genau zwischen Neurod und Fischweier im Albtal lag, während die 37 Sportler, die 20 km liefen, bis an den Ortseingang von Marxzell durchhalten mussten, ehe sie wenden durften. Dort wartete auch ein Verpflegungsposten mit heißem Tee auf sie, um die "Betriebstemperatur" zu halten. Sie mussten, an der Festhalle angekommen, noch eine Runde im Stadion drehen, um ihre Distanz zu erfüllen. 25 Läuferinnen und Läufer liefen die 5 km Strecke, die auch von 47 Walkern zurückgelegt wurde. Abgesichert wurden die Strecken durch die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn.

Während die Läuferinnen und Läufer auf der Strecke waren, bereiteten Franz und Dominik Csernalabics, assistiert von Hugo Schottmüller, die Urkunden vor

Der älteste Teilnehmer war Organisator Karl Vogel selbst, der mit 77 Jahren seine Fitness auf der 10-km-Distanz unter Beweis stellte. Der jüngste Läufer war der 1995 geborene Fabian Donecker aus Waldbronn, der die 5 km in respektablen 33:50 Minuten bewältigte, der Erste, Darios Fang, kam nach 25:17 Minuten wieder an der Festhalle an.
Jeder Läufer erhielt nach seiner Ankunft eine Urkunde, die Franz und Dominik Csernalabics ausgefüllt hatten, dabei bereitete allerdings mancher Eintrag von der Lesbarkeit her etwas Rätselraten. Die Zeit, die Jürgen Müller am Eingang zum Festhallenbereich stoppte und den Läufern zurief, konnte ebenfalls auf der Urkunde eingetragen werden.
Jeder konnte sich dann nach dem anstrengenden Lauf, immerhin waren einige anspruchsvolle Steigungen zu bewältigen, mit einem Glühwein, einem heißen Tee und einer Neujahrsbrezel stärken.

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